Vor über 2000 Jahren von den Römern gegründet, ist Trier die älteste Stadt Deutschlands. Dass Trier eine abenteuerliche Stadt ist, in der Kultur an erster Stelle steht, verdeutlicht schon das Wappen, auf welchem der heilige Petrus mit einem goldenen Schlüssel abgebildet ist. Ob Naturfreund, Theaterliebhaber oder Kultur- und Geschichtsfanatiker - jeder Besucher kommt auf seine Kosten.
Trier befindet sich in der Rheinland-Pfalz und wurde ungefähr im Jahre 16 v. Chr. von den Römern gegründet. Das Wahrzeichen und gleichzeitig Weltkulturerbe der UNESCO ist die Porta Nigra - ein römisches Stadttor. Funde aus der Zeit der Römer können in mehreren Museen begutachtet werden.
Kunst und Kultur in zahlreichen Museen
Das Rheinische Landesmuseum Trier stellt auf einer Fläche von über 3000 m² archäologische Funde aus der Zeit, in der die Römer die Stadt besetzt hatten, aus. Den Besuchern werden Besichtigungen historisch bedeutsamer Gegenstände, so zum Beispiel dem römischen Goldschatz mit über 2500 Goldmünzen, gewährt. Weiters sind in dem Museum das Neumagener Weinschiff sowie eine Kopie der Igeler Säule, welche originalgetreu nachgebaut wurde, zu begutachten. Abgerundet wird das Programm des Rheinischen Landesmuseums mit aufschlussreichen Kunstausstellungen als auch Dauerausstellungen, bei denen die Geschichte Triers vom 18. Jahrhundert bis heute nachvollzogen werden kann.
Wer sich für die Geschichte von "Kind und Schule", die Entwicklung des Waschens sowie die Wein- und Sektherstellung interessiert, dem ist ein Besuch des Volkskunde- und
Freilichtmuseums Rotscheider Hof zu empfehlen. Weitere interessante Ausstellungen gibt es zu den Themen "Gewerbe und Volksfrömmigkeit", "Wohnkultur" und "Historisches Kinderspielzeug", in welcher nicht nur ein großer Bestand von Puppen und Zinnfiguren, sondern auch Blechspielzeug, Bausätze und eine Sammlung von etwa 5000 Spielfiguren zu sehen sind. Darüber hinaus werden Interessierte auf dem 22 Hektar großen Freigelände des Museums in die Geschichte der Waldkultur und des Waldbaus eingeführt.
Weitere Besonderheiten sind im Stadtmuseum Simeonstift Trier zu finden. Kunst- und Kulturschätze werden in verschiedenen Bereichen des Museums gezeigt; Kunst, Technik, Wirtschaft und Politik sowie Handel und das alltägliche Leben der Stadtbewohner können in Dauerausstellungen nachvollzogen werden. Kostbarkeiten wie der Napoleonbecher, das Marktkreuz von 958 und andere stadtgeschichtliche Objekte von hohem Wert sind neben einer Galerie von ausdrucksstarken Gemälden im Museum zu bewundern.
Theater in der Universitätsstadt
Vor über 200 Jahren legte der Kaiser von Frankreich fest, dass aus dem ehemaligen Kapuzinerkloster ein Schauspielhaus werden sollte, und zwar das Stadttheater Trier. In dem Drei-Sparten-Haus, welches über 622 Plätze verfügt, bieten Schauspieler, Musiker und Tänzer dem Publikum ein vielfältiges Repertoire. So sind nicht nur Theateraufführungen wie "Die Geschichte vom kleinen blauen Bergsee und dem alten Adler" oder "Die unendliche Geschichte" vom Schauspielensemble zu bewundern, ebenfalls gibt es Operetten und Opern wie "Dardanus" von Jean-Philippe Rameau oder "Madame Butterfly" von Giacomo Puccini zu sehen. Beliebt sind außerdem Tanzstücke (zum Beispiel "Schmetterlingssonaten"), Ballettaufführungen und Sinfoniekonzerte vom Philharmonischen Orchester; auch werden einige Inszenierungen vom Musiktheaterensemble inklusive Opernchor begleitet.
Ständig wechselnde Aufführungen bietet das Varieté CHAT NOIR, welches im Jahre 2006 gegründet wurde und 120 Gästen Platz bietet. Ein unterhaltsames Programm von regelmäßigen Aufführungen des festen Ensembles bis hin zu beliebten Konzert- und Theaterabenden mit Gastschauspielern wird in der Spielstätte, die sich im Veranstaltungs- und Kulturzentrum befindet, präsentiert und etabliert sich immer mehr zum kulturellen Treffpunkt theaterinteressierter Menschen.
Laienschauspieler zeigen ihr Können sowohl im "Neuen Theater Trier" als auch im "Kleinen Volkstheater" der Stadt.
Musik in Trier
Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich die Internationalen Orgeltage im Trierer Dom, welche jedes Jahr im Mai und Juni zu bunt gemischten Veranstaltungen einladen, und das "Summerblast Festival", welches im Jugend- und Kulturzentrum Exzellenzhaus stattfindet. Ein regelmäßig aktualisiertes musikalisches Programm bieten das Philharmonische Orchester der Stadt sowie zahlreiche Chöre, unter anderem auch der Konzertchor "Trierer Sängerknaben", welcher bereits 1962 gegründet wurde.
Comedian Harmonists
Ab 1929 stellen sich für die Gruppe erstere große Erfolge ein. So treten sie im Mai im Kölner Varieté auf und erhalten Gastauftritte in UFA-Filmen wie "Zwei Krawatten" mit Marlene Dietrich und Hans Albers. Durch ihr mittlerweile abendfüllendes Repertoire beginnen die Comedian Harmonists ihre Tournee durch Deutschland und können sowohl Publikum als auch Kritiker begeistern.
Gesangsakrobatin Mariah Carey
Im Gegensatz zu vielen ihrer Konkurrentinnen in der Musikbranche singt Mariah Carey nicht nur, sondern komponiert die meisten ihrer Stücke selbst oder in Zusammenarbeit mit Songwritern wie Walter Afanasieff, welcher außerdem Texte und Melodien für Whitney Houston und Celine Dion schreibt. Schon in frühester Kindheit begann die Sängerin ihre Stimme zu trainieren, wobei sie von ihrer Mutter Patricia Hickey (welche in der New York City Opera gesungen hat), unterstützt wurde.
Der Wiener Opernball
Weiters ist die Wiener Staatsoper international bekannt für den Opernball, welcher einmal pro Jahr, und zwar am letzten Donnerstag im Fasching, stattfindet. Rund 5.000 Menschen - nicht nur Künstler, sondern auch Kultur-, Musik- und Theaterliebhaber sowie Politiker - besuchen den Ball jährlich, tanzen und lauschen den beeindruckenden Gesängen der Stars - wie z.B. Anna Netrebko.
Mehr Wissenswertes über die Wiener Staatsoper
Der Landhausstil
Gemütlichkeit steht im Vordergrund
Betritt man ein geschmackvoll eingerichtetes Zuhause im Landhausstil, so wird man sich auf Anhieb wohl fühlen. Warme Erdtöne, rustikale Möbel aus Holz sowie ein Mix aus Korbmaterialien und Pflanzen strahlen Geborgenheit, Gemütlichkeit und Wärme aus.
Die Mozartstadt Salzburg
Salzburg, die viertgrößte Stadt Österreichs, ist vor allem bekannt als Geburtsort des 1791 verstorbenen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, der viele seiner weltberühmten Werke in der Metropole geschrieben hat. Aber nicht nur die zum Gedenken an den oft nur liebevoll "Wolferl" genannten Musiker aufgestellten Denkmäler und die in seinem Geburts- und Wohnhaus errichteten Museen laden zu einer ausgiebigen Besichtigungstour ein.
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