Afrikanische Schweinepest: Ein Gesundheitsrisiko?

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In den Nachrichten gibt es momentan vor allem ein heißes Thema: Die Afrikanische Schweinepest, kurz ASP. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um einen Virus, der sich von Osteuropa ausgehend immer weiter gen West ausbreitet und bald schon in Deutschland ankommen könnte. Wie bei allen Tierseuchen bangen Verbraucher auch hier um ihre eigene Gesundheit. Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung jedoch berichtet, besteht für den Menschen keinerlei Gefahr.

Schweine sind die Risikogruppe

Sowohl Hausschweine, die in Mastanlagen und auf Bauernhöfen leben, als auch Wildschweine können sich mit der Afrikanischen Schweinepest infizieren. Die Erkrankung verläuft, ist sie erst einmal ausgebrochen, oft dramatisch und führt binnen kürzester Zeit zum Tod des betroffenen Tiers. Und auch nach dessen Tod bleibt der Erreger weiter aktiv. Findet sich sogar in Wurstwaren oder Fleisch, die aus einem infizierten Tier hergestellt worden sind.

Auch Lebensmittel sind ungefährlich

Doch auch im Bereich der Nahrungsmittel entwarnen Behörden längst. Wer Wildschweinsalami oder Schnitzel isst und hierbei auf Fleisch eines infizierten Tiers zurückgreift, muss keine Angst vor einer Infektion haben. Abgesehen hiervon ist es selbstverständlich ratsam, auch Schweinefleisch stets vollkommen durchzugaren und bei der Zubereitung in der Küche nicht auf regelmäßiges Händewaschen zu verzichten und auf einen hygienischen Umgang mit dem Lebensmittel zu achten. Als sicher gilt Fleisch erst dann, wenn seine Kerntemperatur für wenigstens zwei Minuten lang mindestens siebzig Grad beträgt.

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Foto: © Zerbor