Studie: Aktiver Lebensstil verbessert das Wohlbefinden

Zeitung zum Thema Gesundheit und Medizin

Wer regelmäßig Sport treibt, kennt das gute Gefühl nach dem Training. Nicht nur steigt das persönliche Attraktivitäts-Empfinden, denn auch die Stimmung an sich erreicht ein höheres Niveau. Forscher aus den USA haben sich dieser Thematik nun angenommen und untersuchten die Effekte von Bewegung in Bezug auf psychische Erkrankungen.

Vielversprechende Wirkung bei bipolarer Störung

Menschen, die an einer bipolaren Störung leiden, erleben häufig starke Traurigkeitsgefühle und Hoffnungs- sowie Antriebslosigkeit. An der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health fanden Forscher gemeinsam mit Kollegen des National Institute of Mental Health heraus, dass gerade diese Patienten von den positiven Effekten regelmäßiger Bewegung profitieren. Heraus stellte sich das im Vergleich mit gesunden Probanden. Die Erkrankten spürten einen deutlicheren Anstieg ihrer Leistungsfähigkeit und fühlten sich energiegeladener. Dabei fanden die Forscher heraus, dass auch das Schlafverhalten positiv beeinflusst wird. Insbesondere für Menschen mit bipolarer Störung kann das im Hinblick auf die Therapie sehr vielversprechend sein.

Allgemeingültige Tipps

Natürlich gilt: Wer bei sich selbst psychische Veränderungen bemerkt, sich über längere Zeiträume traurig, hoffnungslos oder auch müde fühlt und unter Schuldgefühlen leidet, sollte unbedingt einen Facharzt aufsuchen. Grundsätzlich aber lässt sich aus den Ergebnissen ableiten, dass jeder Menschen durch Sport Einfluss auf sein seelisches Wohlbefinden nehmen kann. Ein höheres Maß an Energie, positivere Stimmung und ein ausgeglichenes Verhältnis von Schlaf und Aktivität könnten dann sogar die seelische Gesundheit schützen.
So finden Sie die richtige Sportart

Symbolbild: © Zerbor