Skurril: Anti-Aging Geschäft mit Menschenblut

Zeitung zum Thema Gesundheit

Um so lange wie möglich jung und vital zu bleiben, lassen sich Menschen so einiges einfallen. Sport und gesunde Ernährung alleine genügen vielen jedoch nicht, weswegen auch ausgefallenere Konzepte überraschend gut ankommen. Ob das im Falle des amerikanischen Startups „Ambrosia“ tatsächlich sinnvoll ist, bleibt strittig. (Infos über Anti-Aging-Produkte)

Plasmabehandlung mit dem Blut junger Menschen

Rund 8.000 Dollar kostet der Liter Blut, mit dem sich Menschen in den USA beim Startup „Ambrosia“ behandeln lassen können. Trotz des hohen Preises zeigt sich eine hohe Nachfrage, Gegründet wurde Ambrosia bereits 2016. Das Blut für die Behandlungen wird von Menschen gespendet, die zwischen 16 und 25 Jahren alt sind. Bis heute ließen sich rund 150 Kunden auf diese Weise behandeln. Mediziner allerdings sehen das Konzept kritisch.

Was kann Ambrosia wirklich?

Die wissenschaftlichen Hintergründe liefern bislang nur dürftige Hinweise auf einen tatsächlichen Effekt. So testeten die Gründer die Wirksamkeit ihrer Plasmabehandlung zunächst an Mäusen. Das jedoch reicht sicher nicht aus, um Rückschlüsse auf den Effekt am Menschen ziehen zu können. Dennoch verspricht das Unternehmen Vorzüge wie ein verringertes Risiko für Krebs oder Alzheimer. Kritiker allerdings warnen vor der Plasmabehandlung. Sie machen auf potenzielle Nebenwirkungen aufmerksam und betonen, dass Infusionen mit fremdem Blut stets auch Gefahren mit sich bringen.
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Symbolbild: © Zerbor