Bärlauch: Gesundes Gewächs zum selbst Sammeln

Tipps zum Bärlauch sammeln

Geschnittener Bärlauch
Foto: © behewa

Zwischen März und Mai wächst das beliebte Frühlingskraut Bärlauch in der freien Natur. Wer sich auf den Weg macht, um es zu sammeln, erhält als Belohnung ein besonders gesundes Nahrungsmittel mit vielseitigem Einsatzzweck. (Tipps für eine gesunde Ernährung)

Gesunde Inhaltsstoffe: Bärlauch punktet mehrfach

Frischer Bärlauch enthält viel Vitamin C und somit ein Vitamin, das viele Stoffwechselprozesse positiv beeinflusst und sogar die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung verbessern kann. Zu einem gesunden Immunsystem und gesteigertem Wohlbefinden kann Bärlauch folglich beitragen. Zusätzlich bringt Bärlauch auch Magnesium, Eisen sowie Kalium mit. Daher leistet das Kraut einen Beitrag zu gesunden Knochen sowie Muskeln und kann den Blutdruck positiv beeinflussen. Sekundäre Pflanzenstoffe und schweflige Aminosäuren liefert Bärlauch ebenfalls.

Bärlauch in der Küche nutzen

Gesammelter Bärlauch sollte möglichst zügig verarbeitet werden. Das liegt daran, dass sich der Gehalt an Vitamin C bei längerer Lagerung verringert. Wer möchte, mischt die aromatischen Blätter in einen Salat. Möglich ist es jedoch auch, aus Bärlauch ein leckeres Pesto zuzubereiten, in dem auch hochwertiges Olivenöl und Pinienkerne nicht fehlen dürfen. Mit Vollkornpasta gemischt ergibt sich so eine nährstoffreiche und gesunde Mahlzeit.

Tipps zum Bärlauch sammeln
Wichtig ist es natürlich, Bärlauch zweifelsfrei identifizieren zu können. Bei Unsicherheiten können Kräuterexperten helfen. Teilweise werden aktuell auch Kräuterwanderungen angeboten, bei denen Teilnehmer automatisch lernen, welche Gewächse sie sammeln und verzehren können.
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