Brustkrebs: Neues Medikament erscheint vielversprechend

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Vor einer Krebserkrankung fürchten sich viele Menschen. Besonders häufig bei Frauen kommt Brustkrebs vor. Etwa 69.000 Frauen erkranken pro Jahr neu, was das Mammakarzinom zum größten Krebsproblem bei Frauen macht. Auch sind die Betroffenen nicht immer über fünfzig, sondern in einigen Fällen deutlich jünger. Eine wirksame Therapie ist daher umso wünschenswerter. In den USA haben Forscher nun ein neues Präparat getestet – und sehen gute Chancen.

Eine Studie legt Wirksamkeit nahe

Im Rahmen einer Studie mit rund 670 Teilnehmerinnen, die an bereits fortgeschrittenem Brustkrebs litten, testeten us-amerikanische Forscher den Wirkstoff Ribociclib. Nicht alle Probandinnen erhielten den Wirkstoff, da es sich um eine placebokontrollierte Studie handelte. Rund siebzig Prozent der Teilnehmerinnen, die Ribociclib nahmen, lebten nach dreieinhalb Jahren noch. Bei Frauen, die das Placebo nahmen, stellten die Forscher eine rund 29 Prozent höhere Sterberate fest. Was das für die offizielle Einführung und Anwendung des Medikaments bedeutet, ist noch fraglich.

Früherkennung ist entscheidend

Wenngleich Brustkrebs heute kein Todesurteil mehr sein muss, ist es für Frauen unabdingbar, regelmäßig an den Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen und die eigene Brust monatlich abzutasten. Bei der gynäkologischen Untersuchung per Ultraschall oder später auch der Mammografie können auch kleinere Knoten festgestellt werden. Dabei gilt: Je früher der Krebs entdeckt wird, desto besser stehen in vielen Fällen auch die Heilungschancen. Wissenswertes zum Thema Krebsprävention