Studie: Kein Fast Food bei Kinderwunsch

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Dass Fast Food nicht gesund ist, liegt auf der Hand. Fettige Burger, Pizza mit doppelt Käse und Pommes sollten daher ohnehin möglichst selten auf dem Speiseplan stehen. Die Auswirkungen von Fast Food auf die Fruchtbarkeit haben Forscher an der University of Adelaide nun genauer untersucht. Auch hier kommt das schnelle Essen nicht gut weg.

Fast Food senkt die Fruchtbarkeit

Frauen, die schon seit längerer Zeit mit der Familienplanung beschäftigt sind und dabei erfolglos bleiben, sollten ihre Ernährung umstellen. Das zumindest legt eine Studie um Professorin Claire Roberts nahe, denn ein Ernährungsplan mit wenig Obst und viel Fast Food wurde hier als entscheidender Faktor für unerfüllten Kinderwunsch enttarnt. Genau bedeutete das, dass Frauen, die höchstens drei Portionen Obst täglich aßen, später schwanger wurden als solche, bei denen mehr Obst auf dem Speiseplan stand. Und wer zusätzlich zum geringen Obstkonsum viermal wöchentlich bei Fast Food zugriff, musste teilweise länger als ein Jahr auf die erhoffte Schwangerschaft warten.

Studie nur ein Anhaltspunkt

Die Daten für diese Studie wurden von Hebammen aus verschiedenen Ländern zusammengetragen. Ein Problem hierbei ist die Tatsache, dass alle teilnehmenden Frauen kein Ernährungstagebuch führten, sondern lediglich ihre Erinnerungen an die von ihnen gegessenen Speisen wiedergeben mussten. Wer also unter einem unerfüllten Kinderwunsch leidet, sollte nicht nur die eigene Ernährung als Ansatzpunkt nutzen, sondern auch seinen allgemeinen Lebensstil und den des Partners. Klappt es dann noch immer nicht, sollten eingehende Untersuchungen bei einem Gynäkologen vorgenommen werden.

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