Saison 18/19: Grippe-Impfstoff bald ausverkauft

Zeitung zum Thema Gesundheit

Die letzte Grippesaison haben deutsche Privatpersonen noch gut im Gedächtnis. Eine tiefrot gefärbte Übersichtskarte zeigte, wie heftig die Influenza zwischen Oktober und April grassierte. Kein Wunder, dass der Ansturm auf Grippeimpfstoff in diesem Jahr besonders stark ausfällt. Problematisch dabei: Hierauf waren Produzenten nicht vorbereitet. Schon jetzt kommt es zu Engpässen, die sich nicht mehr ausgleichen lassen.

Die Produktion ist gestoppt

Viele Menschen haben sich in diesem Jahr bereits gegen Grippe impfen lassen. Etwa 15,3 Millionen Dosen des Vierfach-Impfstoffes wurden produziert und verteilt. Nun allerdings zeigt sich: Die ersten Apotheken haben keinen Impfstoff mehr auf Lager, Nachbestellungen laufen ins Leere. Der Grund liegt auf der Hand, denn die Produktion für die Nordhalbkugel ist bereits abgeschlossen und in den Fabriken wird bereits an der Herstellung von Impfungen für die Südhalbkugel gearbeitet.

Beeilung bei Bedarf

Vor allem jene, die zu Risikogruppen zählen, sollten sich mit der diesjährigen Grippeimpfung nicht mehr allzu viel Zeit lassen. In einigen Städten und Arztpraxen sind bereits jetzt keine Impfungen mehr möglich, denn Apotheken sind nicht in der Lage, weitere Dosen zu liefern. Experten sprechen von einer äußerst chaotischen Lage. Ein Grund für diese Situation könnten die erst spät eingetroffenen Vorbestellungen sein, die den tatsächlichen Bedarf nicht gut darstellten.
Lesen Sie auch: Vitamine im Winter

Symbolbild: © Zerbor