Grippeimpfung 2018: Neuer Impfstoff, alte Risikogruppen

Wissenswertes über die Grippeschutzimpfung

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Die vergangene Grippewelle dürfte bei den meisten Menschen düstere Erinnerungen wecken. So extrem verbreitet nämlich war die Influenza schon lange nicht mehr. Von Todesfällen und einer nur selten in dieser Form vorkommenden Anzahl an Krankheitsfällen und stationären Aufnahmen war noch Anfang des Jahres die Rede. Daher übernehmen Krankenkassen nun auch die Kosten für den Vierfach-Impfstoff. Wer sich impfen lassen sollte:

Vierfach kann umfangreicher schützen

Grundsätzlich wird der Grippeimpfstoff in jedem Jahr aufs Neue zusammengestellt. Grippewellen vergangener Jahre und Viren aus südlichen Ländern sind hier das Vorbild, an dem sich die Entwickler orientieren, um einen möglichst guten Schutz zu gewährleisten. Dass es in 2017/2018 so viele Menschen „erwischte“ dürfte auch an der Tatsache liegen, dass es einen Vierfach- und einen Dreifach-Impfstoff gibt, ersterer jedoch nicht in allen Fällen von Krankenkassen übernommen wurde. In diesem Jahr ändert sich das. Zu hoffen bleibt, dass die Zusammenstellung passt, um eine Welle wie die letzte zu verhindern.

Risikogruppen, die sich impfen lassen sollten

An den Impf-Empfehlungen ändert sich indes nichts. Menschen über sechzig Jahren sollten sich genauso wie Schwangere und chronisch Kranke impfen lassen. Wer an Diabetes oder einer anderen Erkrankung leidet, hat häufiger mit einem schwachen Immunsystem zu kämpfen, weswegen die Impfung als besonders empfehlenswert gilt. Zusätzlich sollten all jene eine Impfung in Erwägung ziehen, die im beruflichen Alltag regen Kontakt zu anderen Menschen pflegen. Sowohl Erzieher als auch Angestellte im Einzelhandel, Krankenpfleger und Betreuer in Altenheimen gehören hierzu.
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Symbolbild: © Zerbor