WHO: Impfgegner bedrohen die globale Gesundheit

Warum Impfen sinnvoll ist

Zeitung zum Thema Gesundheit

Sich um die eigene Gesundheit zu kümmern, ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Regelmäßiger Sport, gesunde Ernährung und ein möglichst stressfreies Leben helfen dabei. Doch auch der gelegentliche Piks muss sein, wenn es nach der World Health Organisation (WHO) geht. Sie nämlich hat Impfgegner nun zur globalen Bedrohung erklärt.

Ausbreitung von Krankheiten durch Impfvermeidung

In ihrer „Liste der globalen Gesundheitsbedrohungen“ führt die WHO Punkte wie Antibiotikaresistenz, Luftverschmutzung oder auch Ebola an. Nun hat die Organisation die Liste um die Verzögerung oder Vermeidung von Impfungen erweitert, denn auch hier zeigt sich eine zunehmende Gefahr für die Weltbevölkerung. Erkrankungen wie Masern zum Beispiel können sich rasant verbreiten, wenn immer weniger Menschen gegen sie geimpft werden. Eigentlich war das Ziel, die Masern bis 2020 gänzlich von der Erdoberfläche verschwinden zu lassen. Durch Impfgegner aber haben die Infektionen nun um etwa dreißig Prozent zugenommen. Darum ist Impfen sinnvoll.

Angst vor Impfungen führt zu großen Problemen

Eltern, die ihre Kinder nicht gegen Masern oder andere Erkrankungen impfen lassen möchten, begründen dies meist mit den Inhaltsstoffen der Impfseren. Aluminium oder auch Quecksilber erachten sie als großes Gesundheitsrisiko und sprechen von Impfschäden, die sich nach erfolgter Impfung einstellen können. Dabei allerdings vergessen viele, dass eine Impfung eine wichtige Schutzfunktion erfüllt und den schlimmen Folgen gefährlicher Erkrankungen vorbeugt. Wie und ob sich dieses Problem in Zukunft wird lösen lassen, bleibt abzuwarten. Am besten für die eigene Gesundheit ist und bleibt es laut Ärzten und der WHO, auch als Erwachsener regelmäßig den eigenen Impfstatus zu prüfen und den Schutz auffrischen zu lassen.
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Symbolbild: © Zerbor