Jammern macht krank: Mut zu guter Laune

Zeitung zum Thema Gesundheit

Manchmal läuft es im Leben einfach nicht „rund“. Der Chef erwartet zu viel, die Kinder wollen nicht hören und mit dem Ehepartner gab es am Abend auch noch einen Streit. Grund genug also, einmal so richtig zu Jammern und sich der schlechten Laune hinzugeben? Eher nicht, denn wie das belgische Gesundheitsministerium nun herausgefunden hat, sind Jammern und Meckern schlecht für das körperliche Wohlbefinden.

Die Hormone sind schuld

Im Rahmen einer Studie fanden die Verantwortlichen heraus, dass sich bei meckernden Probanden auch hormonell etwas änderte. So schüttete deren Körper das Stresshormon Cortisol aus. In Kombination mit zusätzlichem Stress kann das Cortisol dann unter Umständen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleibigkeit oder auch Diabetes begünstigen. Wer also regelmäßig jammert und auch beim Arzt gelegentlich einen sorgenvollen Blick erntet, sollte unter Umständen an seinem Umgang mit Problemen arbeiten.

Gute-Laune Aktion hilft beim Verändern

Belgiens Gesundheitsministerium nimmt die gewonnenen Erkenntnisse offensichtlich ernst. So starteten die Verantwortlichen nun eine Aktion namens „30 Dagen Zonder Klagen“, also „30 Tage ohne Klagen“. Die Teilnehmer verpflichten sich dazu, einen ganzen Monat lang auf Jammern oder Schimpfen zu verzichten und können dann herausfinden, ob sich an ihrem persönlichen Wohlbefinden etwas geändert hat. Und auch wer nicht in Belgien lebt, kann sich gerne ein Beispiel nehmen und sich in Jammerfreiheit üben.

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