Palmöl: Warnung vor gesundheitsschädlichen Effekten

Zeitung auf einem Tisch
Foto: © Zerbor

Palmöl ist ein günstiger und bei Lebensmittel- sowie Kosmetikherstellern beliebter Rohstoff. Vor allem in der Lebensmittelbranche kommt Palmöl daher in zahlreichen Produkten vor, um ihnen sowohl in Sachen Geschmack als auch Konsistenz vorteilhafte Eigenschaften zu verleihen. Dabei steht Palmöl jedoch unter Verdacht, Zivilisationskrankheiten zu begünstigen. Auch die WHO äußerte sich nun kritisch.

Die Probleme rund um Palmöl

Schon ohne die Betrachtung gesundheitlicher Konsequenzen schneidet Palmöl im Beliebtheitsranking der verfügbaren Speiseöle wenig gut ab. Für die Produktion und den Anbau des Öls werden große Flächen Regenwald gerodet und Tiere verlieren ihren Lebensraum. Vor allem auf die leidvollen Konsequenzen für Orang-Utans wird immer wieder hingewiesen. Darüber hinaus mangelt es der Palmölindustrie oft an fairen Arbeitsbedingungen. Mit zusätzlicher Kritik seitens der WHO rücken die negativen Aspekte des Öls nun weiter in den Fokus.

Palmöl besser meiden

Aus gesundheitlicher Sicht ist Palmöl gleich mehrfach problematisch. So können sogenannte 3-MCPD Fettsäureester bei der Verarbeitung entstehen, die von der WHO in der Kategorie „möglicherweise krebserregend“ geführt werden. Schon bei recht normalen Ernährungsgewohnheiten kann es vor allem Kindern passieren, dass sie gültige Grenzwerte überschreiten. Die WHO hat Palmöl nun in einem Bulletin als übersehenen Akteur bezeichnet, wenn es um Zivilisationskrankheiten geht. So enthält das Öl viele gesättigte Fettsäuren und kann damit Krankheiten wie Arteriosklerose, Übergewicht und Herzerkrankungen begünstigen.
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