Rekord-Grippewelle: Was jetzt wichtig ist

Zeitung zum Thema Gesundheit
Foto: © Zerbor

Auch Wochen nach den ersten Berichten über gehäufte Grippe-Infektionen in Deutschland scheint längst nicht Schluss damit. Die Grippewelle 2017/2018 übersteigt schon jetzt die Werte vergangener Saisons bei Weitem. Mehr als 215.000 gemeldete Infektionen und über 520 Todesfälle hat die Grippe bisher schon mit sich gebracht. Und auch wenn sich langsam ein sinkender Trend abzeichnet, gilt es, Vorsicht walten zu lassen.

Infektionsrisiken verringern

Dass die Grippewelle aktuell ganze Firmenund Unternehmen lahmlegt, unterstreicht die hohe Ansteckungsgefahr. Wer sich aktiv schützen möchte, muss daher mehr tun als nur Abstand zu Erkrankten zu halten. Es ist empfehlenswert, nicht nur regelmäßiges Händewaschen in den Alltag zu integrieren, sondern auch ein Hand-Desinfektionsmittel mitzunehmen. Gerade an Einkaufswagen, Geldautomaten, EC-Geräten und Geländern nämlich tummeln sich mitunter viele Viren. Die Hände mehrmals täglich und vor allem nach dem Berühren stark frequentierter Flächen zu desinfizieren, kann das persönliche Ansteckungsrisiko senken.

Nach der Welle das Immunsystem stärken

Viele Menschen dürften in dieser Erkältungs- und Grippesaison mindestens einen lästigen Infekt durchlitten haben. Dass nach einer Grippewelle typischerweise eine Häufung von Magen-Darm-Infektionen auftritt, lässt sich schon seit Jahren beobachten. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass das Immunsystem nach einer Erkrankung wieder auf Vordermann gebracht wird. Mit viel frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten auf dem Speiseplan ist bereits ein wichtiger Schritt getan. Auch gehören regelmäßige Bewegung an der frischen Luft sowie der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten zu den effektivsten Möglichkeiten, die Abwehrkräfte zu stärken.

Lesen Sie auch:

Foto: © Zerbor