Schuppenflechte: Biologika als neue Option

Neues Mittel gegen Schuppenflechte

Zeitung zum Thema Gesundheit

Wer unter Schuppenflechte leidet, hat nicht nur mit Juckreiz und anderen Symptomen zu kämpfen, sondern fühlt sich häufig auch aufgrund des optischen Erscheinungsbildes seiner Haut schlecht. Bisherige Behandlungsmethoden zeigen nicht bei allen Patienten die erwünschte Wirkung, weswegen Psoriasis Betroffene viele Jahre lang begleitet. Nun aber machen Ärzte auf Biologika aufmerksam.

Biologika lindern nur symptomatisch

Da es sich bei Schuppenflechte um eine sehr komplexe Erkrankung handelt, deren Erforschung noch lange nicht beendet ist, stehen Mittel mit symptomatischer Wirkung nach wie vor im Fokus. Auch Biologika gehören hierzu. Bei diesen Präparaten handelt es sich um bestimmte Proteine, die das Immunsystem regulieren und die Symptome der Schuppenflechte so unterdrücken. Geheilt werden können Patienten auch in diesem Fall nicht. Da Biologika jedoch sehr wirkungsvoll sein können, ist es möglich, eine etwa viermalige Spritzengabe pro Jahr einzuplanen, um dauerhafte Beschwerdefreiheit zu gewährleisten.

Der Arzt als Ansprechpartner

Da Biologika das Immunsystem beeinflussen, ist ein sorgfältig geplanter Einsatz dieser Mittel unumgänglich. Ärzte müssen zunächst herausfinden, welche Dosierung und Zusammensetzung sich für einen Patienten eignet, um keine unerwünschten Nebenwirkungen zu riskieren. Auch die Aktivierung von Infekten und Autoimmunerkrankungen gilt es während der Behandlung mit Biologika zu vermeiden. Für Betroffene jedoch kann ein bedachter Einsatz eine große Chance darstellen. Sie sollten sich jedoch nicht in Eigenregie um die Behandlung kümmern, sondern stets einen erfahrenen Mediziner konsultieren.
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Foto: © Zerbor