Studie: Rotes Fleisch schlecht für die Leber

Zeitung zum Thema Gesundheit

Wer auf seine Gesundheit achtet, muss mehr tun, als nur Sport zu treiben. Auch die Ernährung spielt eine bedeutende Rolle, wenn es um Wohlbefinden und die Vorbeugung gefährlicher Erkrankungen geht. Nicht nur Übergewicht kann dabei die Folge falscher Ernährungsgewohnheiten sein. Wie Forscher aus Israel nun herausfanden, ist rotes Fleisch vermutlich ein Risikofaktor für die Entstehung einer Fettleber.

Rotes Fleisch immer wieder kritisiert

Schon in der Vergangenheit bestätigten wissenschaftliche Studien, dass der Verzehr von rotem Fleisch Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, Krebs und Herz-Kreislauf-Problemen begünstigen kann. Dass nun auch die nicht alkoholische Fettleber diese Liste ergänzt, sollten nicht nur Gesundheitsbewusste wissen. Die israelischen Forscher betonten, dass weder das Körpergewicht noch andere Faktoren eine Rolle spielen, wenn es um die Entstehung der Fettleber durch rotes Fleisch geht. Vor allen Dingen gegrilltes und verarbeitetes Fleisch setzen den Körper unter oxidativen Stress.

Lieber selten genießen

Immer wieder sind Fleischliebhaber verärgert, wenn sie von den potenziell gesundheitsschädlichen Auswirkungen ihrer Lieblingsspeise hören. Dennoch ist es wichtig, dass sie sich die neuesten Erkenntnisse zu Herzen nehmen und ihre Ernährung entsprechend umstellen. Rotes Fleisch sollte aus diesem Grund selten auf dem Speiseplan stehen und nicht bei hohen Temperaturen zubereitet werden. Besser ist es, den Konsum so weit wie möglich zu verringern und stattdessen auf frisches Gemüse zu setzen.
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Foto: © Zerbor