Jährlich elf Millionen Tote durch ungesunde Ernährung

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Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um Gesundheit und ein langes Leben geht. Dieser Tatsache sind sich Ärzte und Wissenschaftler längst bewusst. Nun zeigen neue Zahlen, wie groß der Einfluss mangelhafter Ernährung tatsächlich ist. Von rund elf Millionen Todesfällen jährlich ist hier die Rede.

Grundlage: Eine Studie aus den USA

Am us-amerikanischen Institute for Health Metrics and Evaluation untersuchten Forscher die Auswirkungen verschiedener Lebensmittel auf die Lebenserwartung und Entstehung unterschiedlicher Erkrankungen. 2017, so die Forscher, kamen elf Millionen Menschen ums Leben, weil sie sich ungesund ernährt hatten. Mangelhafte Ernährung spielt hier eine Rolle, wenn es um die Erhöhung des Risikos für zahlreiche Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen geht. Lesen Sie auch: Krebsprävention durch gesunden Lebensstil

Mangel an Gesundem problematisch

Interessant ist auch, dass die Forscher herausfanden, inwiefern sich gesunde und ungesunde Lebensmittel auf die Gesundheit auswirken. Sie kamen zu dem Schluss, dass es riskanter ist, zu wenige gesunde Lebensmittel zu konsumieren, als zu viele ungesunde. Dies führt zur Empfehlung, möglichst viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte sowie Nüsse und Kerne zu konsumieren und die Aufnahme von verarbeitetem Fleisch, rotem Fleisch und Milchprodukten einzuschränken. Wer sich an die Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hält, kommt diesen Empfehlungen bereits sehr nahe.
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