Nach „Veganuary“: Wer dabei bleiben will, muss einiges wissen

Tipps zur veganen Ernährung

Zeitung zum Thema Gesundheit
Foto: © Zerbor

Vegane Ernährung spaltet die Gesellschaft nach wie vor. Während viele den Sinn hinter der rein pflanzlichen Lebensweise anzweifeln, erachten sie wiederum andere als Lösung für zahlreiche globale Probleme. Mit „Veganuary“ riefen einige Briten in diesem Jahr dazu auf, die vegane Ernährung für einen Monat lang auszuprobieren. Wer dieser Aufforderung gefolgt ist und nun Gefallen an der Sache gefunden hat, sollte sich mit den Details befassen.

Kritische Nährstoffe sind wichtig

In der rein pflanzlichen Ernährung ist es nicht immer leicht, alle wichtigen Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen. Als besonders wichtig gelten hierbei Stoffe wie Eisen, Vitamin B12, Jod, Selen und auch Calcium. Daher sollte jeder, der sich auch künftig vegan ernähren möchte, auf diese Stoffe achten und sich von Experten beraten lassen. Vitamin B12 beispielsweise muss in Form von Supplementen zugeführt werden, die hoch genug dosiert sind, um die Begrenzung des sogenannten intrinsischen Faktors zu umgehen. Wer sich nicht gut genug auskennt, beschäftigt sich am besten mit guter Fachliteratur und zieht gegebenenfalls auch einen Ernährungsberater zu Rate.

Bluttests helfen beim Kurswechsel

Wie es um die eigene Versorgung mit Nährstoffen bestellt ist, lässt sich mit Hilfe eines Bluttests herausfinden. Spannend kann es sein, eine solche Untersuchung zu Beginn der veganen Lebensweise durchzuführen und ein Jahr später zu wiederholen. Werte wie beispielsweise Holotranscobalamin zeigen, ob schon vor der Ernährungsumstellung ein Mangel an Vitamin B12 vorlag. Auch Vitamin D, das allgemein als Mangelware in der Bundesrepublik gilt, sollten Patienten direkt testen und sich dann von ihrem Arzt hinsichtlich einer passenden Supplementierung beraten lassen.
Weitere Tipps für eine gesunde Ernährung

Symbolbild: © Zerbor