Pflegetrends: Haarseife und festes Shampoo

Junge Frau mit schönen Haaren

Gesundes und vor allen Dingen schönes Haar gilt als eines der wichtigsten Merkmale für äußerliche Attraktivität. Regelmäßiges Pflege und Waschen der eigenen Haare gehört daher sowohl für Männer als auch für Frauen zum normalen Alltag. Viele Verbraucher aber scheuen zunehmend den Müll, der bei der Nutzung konventioneller Shampoos entsteht und wünschen sich darüber hinaus umweltfreundlichere und natürlichere Produkte. Mit Haarseife könnten sie fündig werden. Sie aber muss von festem Shampoo unterschieden werden. (Tipps zur Haarpflege)

Haarseife und festes Shampoo: Nicht das Gleiche

Grundsätzlich sehen Haarseife und festes Shampoo gleich aus. Optisch erinnern beide Produkte an gewöhnliche Seifenstücke, wie sie am Waschbecken in kleinen Schalen liegen. Entscheidend aber ist die Zusammensetzung. So besteht Haarseife aus klassischen Seifen-Zutaten wie Fetten, Ölen sowie Lauge und wird gekocht. Verbraucher schätzen Haarseife vor allem für die Tatsache, dass sie oft sehr viel natürlicher ist als konventionelle Produkte.

Festes Shampoo muss in diesem Zusammenhang etwas kritischer betrachtet werden, denn es kann durchaus auch Chemikalien wie Tenside enthalten. Sie werden mit Ölen und Stärke vermischt, zu Brei verarbeitet, gepresst und im Anschluss getrocknet. Nach der klassischen Definition also handelt es sich bei festem Shampoo nicht um Seife.
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Haarseife oder festes Shampoo richtig verwenden

Welches der beiden Produkte im eigenen Bad zum Einsatz kommt, müssen Verbraucher für sich entscheiden. Die Anwendung jedoch ist in beiden Fällen gleich. So wird das Stück Seife oder Shampoo angefeuchtet und zwischen den Händen gerieben, bis sich Schaum bildet. Mit diesem Schaum werden die Haare im Anschluss wie gewohnt gewaschen. Damit die Stücke hygienisch bleiben und sich nicht auflösen, sollten sie nach dem Duschen nicht in der feuchten Duschkabine aufbewahrt werden. Besser ist es, sie auf eine Extra-Seifenschale an einem etwas trockeneren Platz zu legen.

Für noch mehr Pflege können Sie auch Haarkuren selber machen.

Beispielfoto: © Syda Productions