Wohlbefinden: „Ikigai“ als Trendbewegung

Sich in der eigenen Haut wohl zu fühlen, wird häufig ausschließlich mit körperlichen Empfindungen in Verbindung gebracht. Massagen, Peelings, duftende Lotionen und entspannender Sport sind hier wahre Erfolgsfaktoren. Wer jedoch glaubt, dass das alles ist, wird vom japanischen Trend „Ikigai“ eines Besseren belehrt. „Ikigai“ nämlich definiert den Begriff des Wohlbefindens sehr viel weitläufiger und bezieht auch die Gesundheit der Seele mit ein.

Was hinter „Ikigai“ steckt

„Ikigai“ lässt sich weder mit kuscheligen Kissen, noch mit Wellness-Tee oder einer neuen Gesichtsmaske umsetzen. Denn hier steht im Fokus, was sich auf den ersten Blick überhaupt nicht offenbart: Das seelische Wohlbefinden eines jeden Menschen in Bezug auf den ganz individuellen Sinn des Lebens. Wer sich mit „Ikigai“ beschäftigt, geht also auf die Suche nach sich selbst und nach Lebensinhalten, die schlicht glücklich machen. Eine Entdeckungsreise mit oftmals verblüffenden Ergebnissen ist das Resultat.

Wie „Ikigai“ das Leben verändern kann

Die Integration von „Ikigai“ in das eigene Leben ist verbunden mit mehr Achtsamkeit und Wertschätzung für den Menschen selbst und seine sozialen Kontakte. Frauen und Männer möchten hier herausfinden, was sie im Leben wirklich antreibt und Demotivation vertreibt.

Wer dieser Frage auf die Spur kommen will, sollte sich mit Achtsamkeitsübungen und Meditation beschäftigen, wertvolle Sozialkontakte pflegen und einen wertschätzenden Umgang mit anderen zur Selbstverständlichkeit erklären. Und ja, auch gesunde Ernährung sowie Bewegung spielen bei „Ikigai“ eine Rolle. Mit Waldbaden, Wandern und einem ausgewogenen und eher salzarmen Ernährungsplan stehen die Chancen auf ein langes und glückliches Leben laut „Ikigai“ gut.

Symbolbild: © nioloxs