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Trendgemüse Kürbis

Der Kürbis ist eine der ältesten bekannten Kulturpflanzen. Schon um 10.000 vor Christi Geburt
Kürbisse in einem Korb
Was kann man aus Kürbis machen? - Foto: © Ella
bauten prähistorische Bauern in Süd- und Mittelamerika Kürbisse an. Seit dem 17. Jahrhundert ist der Kürbis auch in Europa nachzuweisen. Während früher vor allem die nahrhaften öl- und eiweißreichen Samen geschätzt waren, geht es heute eher um das Fruchtfleisch des Kürbisses.
Ein Kürbis gehört zwar nicht zu den exotischen Früchten, aber er ist dennoch etwas Besonderes.

Vielfältige Küche
Schätzungen zufolge werden die meisten Kürbisse zu Dekorationszwecken verwendet. Das ist erstaunlich, denn er ist so vielfältig wie kaum ein anderes Gemüse. Er kann gebraten, gegrillt, gedünstet, überbacken oder süß-sauer eingelegt werden. Auch als Suppeneinlage ist er überaus schmackhaft. Und für ganz Experimentierfreudige gibt es auch ausgefallenere Kürbis Rezepte, die aus Kürbissen sogar Getränke und Süßspeisen zubereiten.

Groß in Form - Riesig im gesundheitlichen Nutzen
Kürbisse zählen mit ca. 25 Kilokalorien pro 100 Gramm zu den kalorienarmen Gemüsesorten. Auch sonst ist der orangefarbene Riese überaus gesund: Er enthält große Mengen an Beta-Karotin (Ausgangsstoff für Vitamin A) sowie reichlich Kalium und Ballaststoffe. Außerdem
enthalten Kürbisse in kleineren Mengen auch Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink, Selen, Vitamin E und C sowie B-Vitamine. Bemerkenswert ist auch der Gehalt an Pflanzenhormonen, den Phytosterinen. Diese wirken sich positiv auf den gesamten Körper aus. Dazu genügt übrigens schon eine kleine Menge des Kürbisses auf dem Speiseplan. Die Art und Weise, wie der Kürbis verarbeitet wird, ist dabei unerheblich.

Kürbis Rezepte
Kürbissaucen
Da der Kürbis an sich eher geschmacksneutral ist, kann man ihn als Beilage oder Zutat zu nahezu jedem Gericht verwenden. Letztlich kommt es dann auf die persönliche Würze der Köchin oder des Kochs an. So kann man aus Kürbisfleisch unter anderem schmackhafte Soßen zaubern. Hierzu schneidet man den Kürbis in Spalten, schält und entkernt ihn und würfelt das Fruchtfleisch grob. Anschließend lässt man ihn in ein wenig Wasser mit einer feingewürfelten Zwiebel und Knoblauch weich kochen. Jetzt sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Fein püriert, mit Sahne und Gewürzen abgeschmeckt lässt sich die Sauce sogar mit Spaghetti köstlich kombinieren. Als Soße zu verschiedenen Fleischsorten offenbaren sich ganz neue Geschmackserlebnisse.

Kürbis als Beilage
Grob gestückelt und in einer kräftigen Brühe gegart eignet sich der Kürbis auch als schmackhafte Beilage zu Rind und Wild. Wie bereits angemerkt, lässt sich Kürbis auch kalt servieren, indem man ihn vorher wie Gurken einlegt. Wichtig ist nur, dass vor jeder Zubereitung die feste Schale des Kürbisses großzügig entfernt wird.

Der Kürbis hält gerade im Herbst Einzug in die Küchen Europas. Sein Revival erlebt er vor allem aufgrund seines hohen Gehalts an wertvollen Nährstoffen. Natürlich spielt der Kürbis vor allem zu Halloween auch eine große Rolle als Laterne. Man sollte diesen Anlass nutzen, und sein wertvolles Inneres für den ausgiebigen Halloween-Schmaus verwenden.

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