Wer die Alternative zur klassischen Urlaubsgestaltung mit Unterbringung im Hotel sucht, wird vielleicht auf dem Wasser fündig. Mit einem Hausboot lassen sich bequem verschiedene Reiseziele ansteuern und aus neuen Perspektiven entdecken.
Die Alternative: Hausboot Ferien
So schön die bekannten und großen Urlaubsziele auch sind, irgendwann steht einem dann doch der Sinn nach Abwechslung. Warum nicht bei der Gelegenheit mal die geteerte Straße verlassen und die wunderschönen Wasserstraßen Europas kennenlernen?
Besonders komfortabel und zudem auch noch preisgünstig ist die Anmietung eines Hausboots. Je nach Anzahl der Personen, die an der Reise teilnehmen möchten, gibt es verschieden große Ausführungen. Dennoch bieten alle Hausboote gemeinsame Vorteile: Jeder hat seinen festen Schlafplatz und vielseitig nutzbare Kojen. Natürlich stehen auch eine Kombüse und Räumlichkeiten für das gesellschaftliche Beisammensein zur Verfügung.
Das Hausboot mieten
An ein Hausboot zu kommen, ist gar nicht so schwer. Entlang der großen Wasserstraßen findet man immer wieder Anbieter, die auch Hausboote verleihen. Diese kann man sich schon im Vorfeld an einem bestimmten Ort anmieten, von dem aus die Reise dann beginnen kann. Aber auch vor Ort lässt sich in der Regel kurzfristig ein Hausboot anmieten.
Mit Hilfe von Schiffskarten, die man sich entweder auf eigene Faust besorgt oder auch beim Vermieter des Hausboots erhalten kann, lassen sich nun herrliche Routen planen. Ist man unentschlossen, bekommt man beim Verleiher auch garantiert hilfreiche Tipps, welche Ziele man ansteuern kann, oder auch vorgefertigte Reiserouten.
Voraussetzungen, um ein Hausboot fahren zu können
Um sich sicher auf den Gewässern in Europa bewegen zu können, benötigt man für die meisten Wasserwege zumindest einen Charterschein. Um diesen zu erhalten, ist zunächst eine umfangreiche Schulung notwendig, in der theoretische und praktische Kenntnisse zur Bootsfahrt vermittelt werden. Der Charterschein wird dann nach erfolgreicher Abschlussprüfung ausgestellt. Allerdings ist dieser nicht für jeden Bootstyp verwendbar, da es sich grundsätzlich nur um einen Ersatz für den amtlichen Sportbootführerschein handelt. Man sollte sich also in jedem Fall frühzeitig informieren, welche Art von Führerschein wirklich für den anstehenden Urlaub benötigt wird.
Um auch sämtliche Kenntnisse für das gemietete Hausboot zu erlangen, ist eine gründliche Schulung bei der Bootsübergabe üblich. Diese unterteilt sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Hier werden alle wichtigen Informationen zum Hausboot sowie Hinweise zu Gefahren und Vorsichtsmaßnahmen auf den Wasserstraßen vermittelt. Die meisten Bootsverleiher bieten gerade für Anfänger erweiternde Workshops zu diesen Themen an, die man auf jeden Fall wahrnehmen sollte.
Fazit
Die Urlaubsreise per Hausboot ist sicher nicht als Spontanentscheidung geeignet, da allein der Charterschein einige Vorbereitungszeit erfordert. Hat man aber die notwendige Ausbildung erst geschafft, steht einem Urlaub der besonderen Art nichts mehr im Wege. Eine genauere Auseinandersetzung mit der Bootsfahrt lohnt sich in jedem Fall, denn es warten wahrlich beeindruckende Ziele auf jeden Urlauber.
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