Schläft man abends schlecht ein, wacht nachts mehrmals auf oder fühlt sich morgens wie gerädert, so kann das an einem ungünstig gestalteten oder widrig gelegenen Schlafzimmer liegen. Laut der aus China stammenden Wissenschaft Feng Shui gilt es bei der Schlafzimmergestaltung einige wichtige Regeln zu beachten, um nächtens einen erholsamen Schlaf zu finden und in der Früh fit in den Tag zu starten.
Lage des Raums in Richtung Osten
Ist man vielleicht gerade am Planen eines Hauses oder einer neuen Wohnung, so sollte man am besten gleich die ideale Lage fürs Schlafzimmer bedenken. Manche begehen hierbei bereits den ersten Fehler, das Schlafzimmer in einen Raum mit Fenster gen Süden zu verlegen, um möglichst viel Lichteinfall zu genießen. Sinnvoller wäre es jedoch, einen Schlafraum zu wählen, dessen Fenster in Richtung Osten zeigt. Denn dort wirkt laut Feng Shui das fließende Qi (positive Energie) heilend und führt zu guter Gesundheit und Sicherheit.
Positionierung des Bettes
Um ein ständiges Verrücken der Möbel zu vermeiden, sollte man von vorneherein deren beste Position festlegen. Das Bett positioniert man nach Möglichkeit nicht mit dem Kopfteil unter
einem Fenster, denn dies könnte für unruhigen Schlaf sorgen. Ebenso sollte man es vermeiden, das Bett in direkter Linie zwischen Tür und Fenster zu stellen. Lässt es sich aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht anders platzieren, so empfiehlt es sich, einen Paravent aufzustellen oder aber ein Mobile oder einen zarten Vorhang zum Abtrennen zu verwenden.
Blau beruhigt, rot aktiviert - Feng Shui Farben
Schlafzimmer, in denen man vorwiegend Ruhe und Entspannung finden möchte, sollten mit zarten, beruhigenden Farben - vorzugsweise Pastelltönen - ausgemalt bzw. tapeziert sein. Schrille Farbtöne haben darin nichts verloren. Wählt man z.B. ein grelles Rot, so wird dies zwar vermutlich die intimen Stunden intensivieren, doch von entspannendem Schlaf im Anschluss kann dann meist leider nicht die Rede sein. Die Warnung vor grellen Farbtönen betrifft zudem nicht nur die Farbe der Wände und der Vorhänge, sondern auch die Farbwahl in Sachen Bettwäsche. Ebenso verzichtet man am besten auf große Muster. Diese können als störend empfunden werden und schlechte Träume auslösen.
Runde Formen bevorzugt bei Feng Shui im Schlafzimmer
Neben den Farben können sich bei der Gestaltung des Schlafzimmers zudem auch die Formen der Einrichtungsgegenstände auf das Wohlbefinden auswirken. Spitze, kantige Möbel in etwa wirken ähnlich bedrohend auf den Schlafenden wie schwere Regale oder Bilder über dem Kopfteil des Bettes. Auf große Pflanzen mit spitzen Blättern empfiehlt es sich ebenso zu verzichten. Nach Möglichkeit sollten gar keine Pflanzen im Schlafraum stehen, denn diese verbrauchen angeblich sehr viel Energie, die dem Schlafenden entzogen wird.
Zuviel Energie schadet dem ungestörten Schlaf
Während Pflanzen und Lebewesen dem Schlafzimmer Energie entziehen, erzeugt ein Spiegel im direkten Blickfeld zum Bett ein Zuviel an Energie. Eventuelle Störfelder wie z.B. Wasseradern werden im Spiegel quasi verstärkt und die "gestörten" Bereiche dadurch gespiegelt. Daher wird geraten, einen Spiegel nach Möglichkeit nachts mit einem Tuch abzuhängen. Wasser und Metall sind Elemente, die grundsätzlich nichts in einem Schlafzimmer verloren haben. Sie aktivieren und beleben und würden einen harmonischen Schlaf verhindern. Auf Messingbett und Zimmerbrunnen wolle man daher besser verzichten. Und wer nach all den Tipps sich noch immer wundert, wenn er unrund schläft und morgens nie auf die Beine kommt, der sollte endgültig Elektrogeräte wie Radiowecker und Fernseher aus dem Schlafzimmer verbannen.
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