In Zeiten körperlicher Fitness darf der Geist natürlich nicht auf der Strecke bleiben und so ist es nicht verwunderlich, dass unsere Kleinsten wieder Klassiker wie Memory entdecken oder die Generation "50 plus" wahre Sudoku-Meister hervorbringt.
Training für unseren wichtigsten "Muskel"
Menschen, die sich eingehend mit ihrem Körper und Geist befassen, wussten es schon lange: Nicht nur unsere Muskeln und Ausdauer müssen trainiert werden, auch das Gehirn braucht bei regelmäßiger Wiederholung Anreize, um immer wieder neu gefordert zu werden. Dabei sind digitale Mathematik- oder Wahrnehmungsübungen ein optimales Zusatztraining - doch welche Bereiche kann der Computer nicht abdecken?
Solange wir leben bildet das Hirn neue Nervenzellen aus - vorausgesetzt wir sorgen für neue Anreize. Bereits in frühester Kindheit sollten Eltern daher ihren Nachwuchs fördern. Gedichte aufsagen, Sprachen lernen, musizieren oder den Einkauf im Kopf errechnen gehören für einen kleinen Gedächtnisakrobaten schließlich zum täglichen Brot.
Laut Experten sind neben diesem "Grundlagentraining" Sozialkontakte abseits der Schule oder Arbeit genauso wichtig. Das verhindert nämlich einseitiges Denken und fördert die Vernetzung von bereits gespeicherten Informationen. Anders ausgedrückt: Ab in den Gesangs-, Schauspiel- oder Sportverein.
Auch körperlich am Ball bleiben
Bewegen wir unseren Körper, erzeugt dieser automatisch mentale Aktivität. Wer also alleine in
seinem Kämmerchen brütet, wird es nicht zum wahren Schlaumeier oder Best-Ager bringen. Viel eher sollte man in einem Kurs das Tanzbein schwingen oder in der frischen Luft jonglieren. Diese Betätigungen fördern die Kreativität, welche wiederum eine Schlüsselkompetenz beim Lernen und Abrufen von bereits Gelerntem darstellt.
Studien haben belegt, dass man bei leichtem Ausdauertraining mehr Informationen aufnehmen kann. Wichtig ist immer der Spaß an der jeweiligen Bewegung und dass man sich nicht überfordert. Wer nämlich zu viel auf einmal erreichen will, erzeugt Stress und dieser wiederum killt unsere Gehirnzellen. Maß und Ziel haben also auch bei körperlicher Betätigung oberste Priorität.
Brain Food zur Unterstützung des Gehirntraining
Wer sein Gehirn regelmäßig trainiert, darf es auch unterstützen: Ginkgo etwa ist ein vorzüglicher Helfer, um das Gedächtnis in Schwung zu halten oder bei hoher Belastung sogar dem Burn-Out-Syndrom vorzubeugen. Ein weiteres Allround-Mittel für Gehirnjogger ist Lecithin. Es hilft mit, Nervenzellen aufzubauen und spielt bei der Bildung von neuronalen Botenstoffen eine wichtige Rolle. Außerdem schützt Lecithin vor Stress und Umweltschadstoffen, wodurch Geist und Körper bestens gewappnet sind.
Wer also neben körperlicher Aktivität auch den wichtigsten "Muskel" regelmäßig fordert, mit Brain Food seinen hellen Kopf bewahrt, sowie soziale Kontakte pflegt, darf vielleicht schon in Kürze auf die Teilnahme bei einer Gedächtnisweltmeisterschaft hoffen. Bleiben Sie immer schön frisch im Kopf, indem Sie regelmäßig Ihre grauen Zellen trainieren!
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