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Depressionen erkennen und behandeln

Depressionen gehören heute zu den am weitesten verbreiteten psychischen Krankheiten. Die Symptome sind weitläufig, zeigen sich aber häufig durch ein dauerndes psychisches Tief, begleitet von Gefühlen der Trauer, der Melancholie oder auch der Hoffnungslosigkeit. Im Alltag
Eine junge Frau mit Depressionen
Bei Depressionen ist man oft lustlos und neigt zum Grübeln
Foto: © Igor Mojzes
belastet eine Depression zudem, da mit ihr oft Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche und mangelnder Antrieb verbunden sind.
Eine leichte Form ist der Winterblues

Ursachen für Depressionen sind z.B.:
  • Chronischer Stress
  • Arbeitslosigkeit
  • Tod eines Familienmitglieds
  • Scheidung bzw. Trennung
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Perfektionismus

  • Wege aus der Depression
    Wenn eine Depression vermutet wird, sollte der erste Weg zum Arzt führen. Dieser sollte zunächst organische Störungen ausschließen. Oft können beispielsweise Fehlfunktionen der Schilddrüse ähnliche Erscheinungen zur Folge haben.
    Stellt der Arzt tatsächlich eine Depression fest, gilt es, diese nun zu behandeln. Die Ursache - oft sind es prägende Ereignisse in der Vergangenheit - ist für eine erfolgreiche Therapie zweitrangig. Wichtig ist vor allem, dass der Betroffene sich bewusst darüber wird, dass er an einer Depression leidet und sich dieser stellt. Dazu gehört auch das Gespräch über die Krankheit im Rahmen der Familie oder im Freundeskreis. Diese bewusste Auseinandersetzung mit der Krankheit ist bereits der erste Schritt zur Heilung.
    Wer während seiner Depression an innerer Unruhe leidet, kann diese aktiv mit ruhiger Musik bekämpfen. Ideal sind verschiedene klassische Stücke, wobei diese nicht zu melancholisch ausfallen sollten, um der Depression keine weitere "Nahrung" zu geben.

    Harte Arbeit: Therapie bei Depressionen
    Der Weg zur Therapie ist sicher kein leichter Schritt, aber ein durchaus wirkungsvoller. Der erste Weg führt hier zum Neurologen oder Psychiater, hier wird abgeklärt, welche Form der
    Therapie sinnvoll ist, und ob eventuelle medikamentöse Begleitungen, etwa durch Antidepressiva, lohnenswert sind.
    Während einer Gesprächs-, Verhaltens- oder Psychotherapie werden dann die Probleme des Betroffenen herausgearbeitet und die nötigen Schritte definiert, diese letztlich aus dem Bewusstsein zu streichen. Patienten lernen in diesem Rahmen, neue Sichtweisen auf bestehende Prozesse und Umstände zu erlangen und begreifen neue Wege, sich Problemsituationen zu stellen. Auch die Krankheit als solches und deren Auswirkungen auf das direkte Umfeld sind oft Bestandteil einer Therapie. Auf diese Weise entstehen oftmals völlig neue und unbekannte Einsichten betreffend der Krankheit an sich und der eigenen Person.

    Was hilft gegen Depressionen?
    Viele Betroffene möchten versuchen, die Therapie zu umgehen und versuchen, sich selbst aus
    Frau hört Musik
    Musik hören kann bei Depressionen helfen
    Foto: © Yvonne Bogdanski
    der Depression zu befreien. Das ist allerdings nur mit größten Anstrengungen möglich und gelingt den Meisten überhaupt nicht. Der Weg zur Genesung führt daher letztlich fast ausschließlich über eine passende Therapieform. Nur so lernt der Patient seine Krankheit "kennen" und weiß über die Ursachen Bescheid. Mit diesem Wissen kann er nun neue Wege suchen und sich auch aktiv mit den Symptomen auseinandersetzen - die wichtigsten Faktoren für eine rasche und vor allem dauerhafte Genesung und ein Leben ohne weitere depressive Episoden.
    Oft wird auch geraten Dinge zu tun, die einem Spaß machen. Das fällt depressiven Menschen aber recht schwer. Umso schwerer die Depression, umso mehr sollte man sich überwinden mal wieder seinem Hobby nachzugehen. Des Weiteren soll es auch gut sein Sport zu treiben. Hierbei werden die sogenannten Glückshormone ausgestoßen, die helfen können sich zumindest etwas zu fühlen. Auch ein schönes Essen kann helfen die Stimmung etwas aufzuhellen. Kochen Sie sich doch mal wieder Ihr Lieblingsessen oder gehen in Ihr Lieblingsrestaurant. Ein ganz wichtiger Punkt ist auch die Entspannung. Probieren Sie verschiedene Entspannungsmethoden aus bis Sie die für Sie richtige gefunden haben.
    All das ist aber eher nebensächlich. Die Hauptsache ist, dass Sie die Krankheit erstmal akzeptieren und lernen damit umzugehen. Dabei kann auch der Partner mit viel Verständnis eine echte Hilfe sein.

    [Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]

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