Massagen

Frau bei der Massage
Eine Massage ist sehr entspannend - Foto: © Peter Atkins

Massagen für jeden Geschmack

Es gibt heutzutage sehr viele verschiedene Massagen. Wir erklären hier welche Massagen für wen geeignet ist und worauf man achten sollte:

Die verschiedenen Massagearten im Überblick

Massagen - Wohltat für Körper und Geist

Wer schon einmal in den Genuss einer Massage gekommen ist, weiß die wohltuende Wirkung auf Körper und Geist zu schätzen. Massagen haben eine lange Tradition. Sie sind eine der ältesten Heilmethoden der Menschheit und werden schon seit mehreren tausend Jahren auf verschiedenen Kontinenten von verschiedensten Kulturen angewandt, um dem Menschen Linderung zu verschaffen. In erster Linie nutzen wir Massagen in Verbindung mit einem medizinischen Hintergrund. Durch die mechanische Beanspruchung der Haut und des Muskelgewebes werden positive Reaktionen in dem jeweiligen Organismus veranlasst. Die Durchblutung verbessert sich und Muskelverspannungen werden gelöst. Dadurch verringern sich wiederum Schmerzen. Neben der Schmerzminderung können Massagen auch eine Senkung des Bluthochdrucks bewirken, der Puls verlangsamt sich und der Körper wird ruhiger und ausgeglichener. Bei gezielten Behandlungen von Narbengewebe werden diese sogar gelockert und entspannt. Möchte man seiner Haut etwas Gutes tun, sind Massagen ein ideales Hilfsmittel, um das Gewebe zu straffen. Auch um Wassereinlagerungen in den Extremitäten zu mindern, wenden wir gern Lymphdrainagen an.

Anwendung von Massagen

Die Anwendungsgebiete sind vielseitig. Doch nicht jede Massage hat einen medizinischen Nutzen. Bereits bei den Kleinsten beginnen wir damit: von Babymassage ist die Rede. Sie dient dazu, einen engen Kontakt zwischen Mutter oder Vater und dem Kind herzustellen und für innere Ruhe zu sorgen. Die meisten Kinder genießen diese Zeit und die Nähe, die durch den Hautkontakt hergestellt wird, sehr. Massagen bedeuten also nicht nur eine körperliche Beeinflussung, unsere Seele und unser Geist genießt mit. Nicht nur Babys empfinden Massagen als angenehm. Für alle Altersgruppen sind Massagen geeignet. Auch Schwangere finden es erleichternd, die stark belastete Muskulatur im unteren Rücken zu lockern.

Handtücher und Massageöl
Es gibt ganz unterschiedliche Massagen - Foto: © epics
Es ist nicht unüblich, Massagen als Bestandteil diverser Wellness - Anwendungen wiederzufinden. Hören wir davon, dass eine Freundin in ein Wellness - Wochenende fährt, haben wir sofort das Bild vor unserem geistigen Auge, wie sie gerade eine erholsame Massage in einem wohlig warmen Raum bekommt. Und nicht ohne Grund verbinden wir psychische Entspannung mit Massagen. Sie vermögen es, eine Gelöstheit hervorzurufen, die eine Ausgeglichenheit des gesamten Körpers nach sich zieht. Und sind wir einmal ehrlich, wer vermisst dies nicht in unserem hektischen Umfeld heutzutage.

Ein neuer Trend tendiert dahin, sich mobile Masseure ins Büro kommen zu lassen, um Verspannungen die durch langes Sitzen, womöglich noch in einer falschen Haltung, hervorgerufen wurden, bereits in der Mittagspause zu lösen. Eine andere aber nicht weniger beliebte Art der Massage ist die Paarmassage. Zeit zu zweit, verbunden mit engem Körperkontakt, das bringt Paare nahe zusammen. Also auch sexuelle Erregung ist ein erwünschter Nebeneffekt der Paarmassage.

Die Massagearten

Nicht immer muss der ganze Körper massiert werden. Auch Teilmassagen erzielen schon intensive Ergebnisse. Als medizinische Variante werden sie normalerweise von Physiotherapeuten, Ärzten und ausgebildeten Masseuren angewandt. Vor allem die klassische - auch Schwedische - Massage, ist eine medizinisch anerkannte Methode und wird weitestgehend von den Krankenkassen bezahlt. Die zweite Art der Massage, die sich die Reflexbögen im Körper zu Nutze macht, ist noch umstritten, da sie wissenschaftlich nicht nachweisbar ist. Während bei der klassischen Massage die Stelle am Körper behandelt wird, die die Beschwerden zeigt, wird bei den Reflexbögen durch die mechanische Beanspruchung bestimmter Körperpartien auf die inneren Organe eingewirkt. Diese Methode stammt aus dem Südostasiatischen Raum und hat ebenfalls eine lange Tradition.

Egal um welche Art der Massage es sich handelt, Masseure bedienen sich gern einiger Hilfsmittel. In erster Linie natürlich unterschiedlichster Öle. Aber auch Bürsten, Wasserdruck, warme Steine oder Klänge helfen dem Therapeuten, den gewünschten Effekt zu erzielen. Bei einer klassischen Massage wendet der Masseur fünf unterschiedliche Handgriffe an: Die Streichung, die Klopfung, die Vibration, Hackungen und Knetungen. Das hört sich nicht wirklich angenehm an, doch die Techniken sind altbewährt. Jede Massageart hat ihre Besonderheiten. Eine Ayurveda Massage unterscheidet sich durchaus von einer Thaimassage oder einer japanischen Shiatsu.

Letztendlich ist das Ergebnis wichtig. Eine ausgeglichene Einstellung und ein verbessertes Körperbewusstsein. Versuchen Sie es, sie werden es nicht bereuen.
Stand: 06.04.2017

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