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Der Rücken - Sorgen Sie gut für ihn!

Welche zahlreiche Funktionen unser Rücken tagtäglich erfüllt ist vielen gar nicht bewusst.
Frau hält sich den Rücken
Wer nicht gut für seinen Rücken sorgt, bekommt
Rückenprobleme - Foto: © olly
Schonungslos setzen wir diese Körperpartie jeder Beanspruchung aus, bis uns der Schmerz eines Tages einholt.

Aufrecht gehen
Unsere Urahnen aus grauer Vorzeit hatten durch ihren Rücken einen perfekten Schutz für die inneren Organe. Eine Tatsache, die heute nur noch teilweise zutrifft, schließlich kann der Rücken nur noch von hinten schützen. Allerdings ist es auch der Rücken, der uns das aufrechte Gehen erst ermöglicht. Neben zahlreichen Muskeln und Bändern ist es vor allem die Wirbelsäule, die uns unsere Körperhaltung ermöglicht.
Eine besondere Leistung der Wirbelsäule ist beispielsweise die Abfederung unseres Kopfes. Ohne sie wäre es ausgesprochen schwierig, beim Gehen überhaupt klare Bilder sehen zu können.

Nervenbahnen sind die Schnittstelle zum Gehirn
Verschiedene, scheinbar selbstverständliche Abläufe hängen maßgeblich von Nervenzellen und Nervenbahnen, die in unserem Rückenmark verankert sind, ab. Über diese Nerven funktioniert die reibungslose Kommunikation zwischen unseren Organen und dem Gehirn - die Voraussetzung zur reibungslosen Funktion all unserer Körperaktivitäten. Und nur so sind wir überhaupt in der Lage, Gliedmaßen zu steuern und Gefühle wahrzunehmen.
Kommt es nun zu einer Verschiebung oder Quetschung der Wirbelsegmente wird diese Signalweitergabe behindert. Sie funktioniert nur noch schlecht oder überhaupt nicht mehr. Die Folge sind unter anderem eingeschränkte Bewegungsfähigkeit oder Lähmung ganzer Körperpartien.

Aktive und passive Elemente des Rückens
Ein beachtliches Zusammenspiel liefern sich die Bänder, Muskeln und Sehnen in unserem Rücken. Sie verhalten sich aktiv und bringen die passiven Knochenstrukturen des Rückens
in die richtige Position, ganz gleich, welche Bewegungen wir durchführen.
Es dürfte schnell klar werden, was von diesem ungestörten Zusammenspiel abhängt. Ein regelmäßiges Rückentraining zur Gesunderhaltung von aktiven und passiven Elementen sollte also selbstverständlich sein.
Sport gegen Rückenschmerzen

Was tun gegen Rückenprobleme?
Das beste Training hilft leider nicht, wenn unser Rücken bereits angegriffen oder verletzt ist. Auch die Seele trägt einen wesentlichen Teil zur Gesundheit des Rückens bei. Nicht umsonst heißt es, dass man das Seelenleben eines Menschen an seinem Gang ablesen kann.
Solche ungleichmäßigen und für den Rücken sehr anstrengenden Belastungen können wir in gewissem Maße kompensieren, nach einer Weile aber lässt die Kraft der Muskeln deutlich nach. Die Folge sind Rückenschmerzen.
Solche Schmerzen werden oft behandelt, ohne die wahre Ursache zu kennen. Vor allem, wenn seelische Ursachen vorliegen, sollte hier gründlich nach den Ursachen geforscht werden. Ohne Ursachenforschung wird man sich kaum von dauerhaften Rückenschmerzen befreien können. Schmerzfrei bedeutet aber nicht nur ein gesunder Rücken, sondern innere Ausgeglichenheit und Wohlbefinden.

Häufige Erkrankungen des Rückens: Ursachen für Rückenschmerzen:
  • Bandscheibenvorfall
  • Morbus Scheuermann
  • Morbus Bechterew
  • Schleudertrauma
  • Hexenschuss
  • Fehlhaltung
  • Muskelverspannung
  • Falsche Matratze
  • Eingeklemmter Nerv
  • Bewegungsmangel

  • Unser Rücken ist ein hochkomplexes Gebilde, das natürlich eine gewisse Pflege nötig hat. Medizinische Schäden können direkt behandelt werden. Schäden durch falsche Haltung oder auch durch seelischen Schmerz sind schwerer zu erkennen. Deren Auslöser sollten aber gleichfalls gefunden und behandelt werden, um dauerhaft gesund und zufrieden zu bleiben bzw. zu werden.

    [Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]

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