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Was ist ein Tinnitus?

Eine permanente Geräuschkulisse löst bei jedem Menschen Stress aus. Wenn sich neben dem Wohnzimmer eine Baustelle befindet,
Mann mit Tinnitus
Tinnitus: Wenn Ohrgeräusche nerven
Foto: © Alexey Laputin
von der acht Stunden täglich Baulärm ausgeht, reagiert jeder nach kürzester Zeit genervt. Ähnlich verhält es sich beim Tinnitus, nur das Leute die unter Tinitus leiden, diese Geräusche permanent hören.
So bewältigen Sie Stress

Tinnitus ist der Fachausdruck für alle Ohr- und Kopfgeräusche. Diese Geräusche können ganz plötzlich als Summen, Zirpen, Klopfen oder Brummen, auftreten.
Häufig tritt das Ohrensausen in extremen Streßsituationen auf.
Patienten, die unter Tinnitus leiden, nehmen Geräusche wahr, die für andere Menschen nicht hörbar sind. Die Töne können hierbei gleichbleibend und monoton sein, aber auch rhythmisch-pulsierende Geräusche kommen häufig vor.

Ursachen für Tinnitus
Etwa 10-20% Prozent der Bevölkerung werden von einem ständigen Tinnitus begleitet, mindestens 40% stellten zumindest ein vorübergehendes Geräusch fest. Häufig tritt dieses Symptom bei Menschen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr auf. Als Ursache kommen Hörbeeinträchtigungen, zum Beispiel durch Ohrenschmalz, Lärmschäden und Drehschwindel in Betracht.
Patienten, die unter einem Tinnitus leiden, sollten schnellstmöglichst einen Hals-Nasen- und
Ohrenarzt aufsuchen, da diese Geräusche ein Vorbote des Hörsturzes sein können.
Beim Hörsturz handelt es sich im eine Innenohrschwerhörigkeit, die in schlimmen Fällen zu Taubheit führen kann.

Therapie bei Ohrgeräuschen
Bei einem akuten Tinnitus, der innerhalb der ersten drei Monate behandelt wird, stehen die Chancen gut, dass die Geräusche vollständig verschwinden. Besteht die Problematik schon seit mehr als einem Jahr, sind die Heilungschancen sehr schlecht.

Aber auch eine Durchblutungsstörung im Innenohr kann zu den Geräuschen führen. In diesem Fall verordnen Fachärzte häufig eine Infusionstherapie mit durchblutungsfördernden Medikamenten, damit das Mittelohr besser mit Blut und Sauerstoff versorgt wird. Wenn der Verdacht besteht, dass ein entzündlicher Prozess die Ursache für das Leiden ist, wird häufig Kortison der Infusion hinzugefügt.
Wenn diese Therapie überhaupt nicht hilft, besteht die Möglichkeit, eine Sauerstofftherapie durchzuführen. Bei dieser Therapie wird der Patient in einer Druckkammer großem Umgebungsdruck ausgesetzt, während er selbst reinen Sauerstoff einatmet. Diese Druckkammertherapie erzielt häufig gute Resultate, allerdings werden die Kosten nur teilweise von den Krankenkassen getragen.
Wenn die Beschwerden trotzdem nicht zurück gehen, muss der Patient versuchen, mit dem Geräusch leben zu lernen.

Man sollte versuchen, sich nicht ständig mit dem Problem zu beschäftigen.
Entspannungsübungen können hierbei recht hilfreich sein. In besonders störenden Phasen, kann auch einmal zu einem Kopfhörer mit beruhigender Musik gegriffen werden. Dadurch wird von dem lästigen Geräusch abgelenkt. Mittlerweile sind auch viele Selbsthilfegruppen entstanden, wo Betroffene die Möglichkeit haben, sich mit anderen Patienten auszutauschen.

[Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]

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