Haarausfall bei Männern und Frauen

Arzt klärt über Haartransplantation auf
Eine Möglichkeit bei Haarausfall ist die Haartransplantation - Symbolbild: © isaac74

Erfahren Sie in diesem Artikel welche Ursachen der Haarausfall bei Männern und Frauen haben kann und was man dagegen tun kann.

Haarausfall - Ist noch etwas zu retten?

Haarausfall ist vor allem bei den männlichen Zeitgenossen recht weit verbreitet. In den meisten Fällen neigen Männer - teilweise schon in jungen Jahren - zur Glatzenbildung. Haarausfall ist zwar körperlich unproblematisch, aber so manche Seele leidet sehr unter dünner werdendem Haupthaar. Ist das nun das besiegelte Schicksal oder lässt sich doch noch etwas tun?

Ursachen für Haarausfall

Mann mit Haarausfall
Was hilft gegen Haarausfall? - Foto: © green308

Wer aktiv etwas gegen den Haarausfall unternehmen möchte, der muss zunächst die Ursache kennen. In den allermeisten Fällen handelt es sich um hormonelle Probleme, teilweise können aber auch Entzündungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten zum Haarausfall führen. Bei der häufigen hormonellen Ursache für Haarausfall befindet sich in der Kopfhaut eine zu hohe Konzentration des Hormons DHT. Die Haarwurzeln reagieren nun ausgesprochen empfindlich auf diese zu hohe Konzentration und das Wachstum des Haares ist gestört. In Folge werden die Haare immer Kürzer, und immer öfter so kurz, dass sie es nicht einmal mehr aus der Kopfhaut heraus schaffen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Haarausfall

Wer es mit dem hormonellen Problem zu tun hat, der kann durch die Einnahme von Medikamenten gezielt gegen den zu hohen Hormonspiegel vorgehen. Die Verabreichung solcher Medikamente erfolgt oftmals in Form von Tabletten, jedoch gibt es auch Wirkstoffe, die als Creme direkt auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Eines haben all diese Medikamente gemeinsam: Sie verlangen dem Betroffenen sehr viel Geduld ab, denn die Verbesserung des Haarwuchses tritt nur sehr langsam ein. Zudem ist man lebenslang an derartige Medikamente gebunden. Setzt man sie ab, so verschlechtert sich auch umgehend wieder der Haarwuchs und bereits investierte Mühe und Kosten in die Eigentherapie sind dahin.

Was hilft gegen Haarausfall?

In einigen Fällen kann auch die gezielte Nährstoffversorgung der Betroffenen deutliche Verbesserungen bringen. Insbesondere die verschiedenen B-Vitamine tun dem menschlichen Haar ausgesprochen gut. Ergänzt mit Spurenelementen und Zink sind die besten Voraussetzungen für den gesunden Haarwuchs geschaffen. Vor allem bei beginnendem Haarausfall sollte man daher seine Nährstoffversorgung schleunigst einmal überprüfen, vielfach kommt man so noch mit dem sprichwörtlichen "blauen Auge" davon.

Haarausfall ist für viele Betroffene eine echte Belastung. Nicht umsonst haben fragwürdige Haarwässerchen und sonstige Wundermittel, die das Haar wieder sprießen lassen sollen, Hochkonjunktur. Der Erfolg bleibt allerdings in aller Regel aus, denn solche Präparate berücksichtigen fast nie die wirklichen Ursachen des Haarausfalls.
Hilfreich sind tatsächlich nur gesunde und optimale Voraussetzungen, wie die ausreichende Versorgung entsprechender Nährstoffe und ein medikamentöser Eingriff, sofern es sich um den hormonell bedingten Haarausfall handelt. Wer sich ernsthaft mit seinem Haarausfall befassen möchte, sollte in jedem Fall die fachkundige Meinung eines Arztes einholen.

Shampoos gegen Haarausfall gibt es z.B. von:

  • Alpecin
  • Schauma
  • Head & Shoulders
  • Plantur 39
  • Yves Rocher
  • Wella
  • Vichy
  • L´Oreal
Zuviel rumprobieren kann auch schädlich sein. Lassen Sie sich am besten von einem Hautarzt beraten was Sie gegen den Haarausfall tun können, bevor Sie durch die Anwendung falscher Produkte evtl. sogar Allergien entwickeln. In extremen Fällen kann eine Haartransplantation helfen. Hier sollten sie sich vorher gut beraten lassen.
Text: D. D. E. / Stand: 08.12.2018

[Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]

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