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Was tun bei Akne?

Akne zählt zu den häufigsten Hautkrankheiten überhaupt. Fast jeder von uns hat in der Pubertät darunter gelitten. In den meisten Fällen beginnt die Akne in der Pubertät und klingt spätestens
Frau mit Akne
Akne bekommt man im Gesicht und am Oberkörper
Foto: © evgenyatamanenko
im dritten Lebensjahrzehnt wieder ab.
Die für Akne typischen Pickel entstehen durch eine Entzündung der kleinen Talgdrüsen, welche die feinen Haare im Gesicht und am Oberkörper umgeben.
Akne wird vorwiegend durch hormonelle Veränderungen verursacht, in erster Linie durch männliche Geschlechtshormone (Androgene). Deshalb sind meist auch mehr Jungen als Mädchen von der lästigen Erkrankung betroffen. Überwiegend sind das Gesicht, der Nacken, das Dekolleté und der Rücken befallen.
80-90% aller Jugendlichen leiden unter einer mehr oder weniger ausgeprägten Form der Akne. Die bekannteste und verbreitetste Akneform ist die "gewöhnliche" Akne, die Akne vulgaris. Die schwerwiegendste Akneform ist Akne conglobata. Sie ist gezeichnet durch besonders große entzündliche Knoten und Abszesse. Sie hinterlässt bei den meisten Betroffenen tiefe Narben.

Ursachen der Akne
Die Hauptursache für Akne sind hormonelle Umstellungen, zum Beispiel in der Pubertät, in der Schwangerschaft oder während der Menstruation. In der Pubertät nimmt die Produktion der männlichen Geschlechtshormone bei Jungen und Mädchen zu. Die Talgdrüsen werden hierdurch angeregt, vermehrt Hautfett zu produzieren. Wenn sich die Talgdrüsen verengen, staut sich das Hautfett und kann nicht mehr ausgeschieden werden. Es entstehen Komedonen, die im Volksmund besser als "Mitesser" bekannt sind. Wenn sich die Komedonen
entzünden, entstehen die typischen Pickel mit Eiterpfropf.
Zudem scheinen bestimmte Stoffe, die in einigen kosmetischen Mitteln vorhanden sind, Akne auszulösen. Auch Stress und psychische Belastungssituationen verstärken Akne.
(Ursachen für Hautunreinheiten)

Symptome der Akne
Durch die Überproduktion von Talg verstopfen die Talgdrüsen und entzünden sich.
Die Folgen sind eine fettige Haut, die von Mitessern, Pickeln und Pusteln gezeichnet ist.
Je nach Ausprägung bildet sich ein entzündeter Pickel nach einigen Tagen, aber manchmal erst nach Wochen, wieder zurück.
In besonders schweren Fällen kann Akne beim Abheilen Narben hinterlassen.
Deshalb ist es wichtig, dass Jugendliche mit ihrem Hautproblem besser einen Hautarzt aufsuchen und sich behandeln lassen.
Fettige Haut pflegen

Diagnose
Ein Arzt wird Akne sofort anhand des Erscheinungsbildes der Haut diagnostizieren. Zur Erkrankung gehört die typische fettige Haut mit Pickeln, Mitessern (Komedonen), Papeln und Pusteln. Möglicherweise wird der Arzt aus den Papeln und Pusteln einen Abstrich entnehmen, um zu überprüfen, ob sich Bakterien darin befinden. Ein Allergietest kann zusätzlich Auskunft darüber geben, ob eventuell eine Allergie gegen Medikamente oder Kosmetika vorliegt.

Therapie
Bevor mit der Behandlung der Akne begonnen wird, sollten sich die Jugendlichen darüber im Klaren sein, dass die Behandlung Zeit braucht. Erste Anzeichen einer erfolgreichen Therapie sind nach frühestens sechs bis acht Wochen zu erkennen.
Obwohl Akne spätesten im Erwachsenenalter abheilt, sollte sie trotzdem behandelt werden, um unnötige Narben zu vermeiden.
Bei einer leichten Form der Akne reicht eine Hautpflege mit tensidfreien Tinkturen oder Cremes meist aus. Fetthaltige Salben und Kosmetika sollten nicht angewendet werden, da diese die Haut unnötig verstopfen.
Jugendliche sollten sich auf keinen Fall die Pickel selber ausdrücken, da diese sich stark entzünden können und Narben hinterlassen.
Schwerere Formen der Akne sollten unbedingt von einem Hautarzt behandelt werden. Je nach Ausprägung der Akne werden Mittel verordnet, die lokal auf die Haut aufgetragen werden.
In schweren Fällen ist eine Behandlung mit Tabletten nötig. Ziel der Behandlung ist die überschießende Talgproduktion zu unterdrücken. Entzündungen und bakterielle Infektionen müssen bekämpft werden. Typische Akne-Mittel sind Benzoylperoxid, Azelainsäure, Isotretinoin, Salizylsäure und Zink. Bei Infektionen kommen Antibiotika zum Einsatz.
Bei Frauen mit schwerer Akne kann eine Östrogentherapie mit einer antiandrogenen Anti-Baby-Pille hilfreich sein.
Welche dieser Therapien in Frage kommen, kann jedoch nur ein Facharzt entscheiden.

Verlauf
In den meisten Fällen heilt die Akne bis zum 25. Lebensjahr vollständig ab. Bei Frauen kann sich die Abheilung manchmal bis zum 40. Lebensjahr hinauszögern.
Schwere Verlaufsformen der Akne, wie zum Beispiel bei der Akne conglobata, hinterlassen mitunter Narben, die lebenslang zu sehen sind.

[Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]

Unreine Haut kann man mit Camouflage Make up ganz einfach verdecken.

Wer unter Akne leidet, sollte sich trocken rasieren. Hier eine Anleitung für die Trockenrasur.

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