Pediküre - das Verwöhnprogramm für Ihre Füße

Erfahren Sie in diesem Artikel, ob es sinnvoller ist eine professionelle Pediküre in Anspruch zu nehmen oder die Pediküre selber zu machen.

Professionelle Pediküre

Pediküre machen lassen
Pediküre - Wellness für die Füße - Foto: © BVDC

Unsere Füße tragen uns den ganzen Tag. Dabei sitzen sie oft zu lang in zu engen Schuhen, die nicht oft genug gewechselt werden. Aber auch unter idealen Bedingungen sind unsere Füße hohen Belastungen ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, die Füße gut zu versorgen. Als Pediküre wird jegliche Art der Fußpflege bezeichnet. Sie wird meist von professionell ausgebildeten Fußpflegern durchgeführt, kann aber auch selbst von jedem persönlich zu Hause erledigt werden. Die Pediküre - von dem lateinischen Wort Pes = Fuß abgeleitet - beinhaltet nicht nur die Nagelpflege, sondern auch die Hautpflege des Fußes. Schöne und gepflegte Füße sind nicht nur ein Muss beim Tragen von Peeptoes und Sandalen oder im Schwimmbad, sondern auch ein Zeichen von Gesundheit und Lebensqualität.

Eine normale Pediküre ist eine kosmetische Behandlung. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Kürzen und Glätten der Zehennägel bzw. der Entfernung der Hornhaut und eventueller Hühneraugen an den Füßen. Zusätzlich können bei einer Pediküre auch noch die Nägel lackiert werden oder eine entspannende Fußmassage die Behandlung ergänzen. Im Gegensatz zur normalen Pediküre, die auch zu Hause durchgeführt werden kann, wird bei der medizinischen Fußpflege ein speziell und mehrjährig ausgebildeter Podologe nötig. Dieser führt neben den kosmetischen Behandlungen auch noch medizinische Verfahren durch, die zum Beispiel bei einer Diabetes-Erkrankung sehr wichtig sein können. Besonders körperlich eingeschränkte oder ältere Menschen nutzen die Fußpflege gern, wenn sie allein nicht mehr in der Lage sind, ihre Füße angemessen und ausreichend zu pflegen. Eine gute professionelle Fußpflege arbeitet immer in einer absolut sauberen und hygienischen Umgebung, verwendet Einweghandtücher und sterilisierte Geräte. Ein Händewaschen vor und nach der Fußpflege ist ein Muss, sowohl im Studio als auch zu Hause.

Was man für eine Pediküre braucht

  • Schüssel für Fußbad + Badezusatz
  • Nagelschere und evtl. Nagelfeile
  • Hornhauthobel oder Bimsstein
  • Rosenholzstäbchen
  • Fußcreme
  • Nagellack und Zehenspreizer

Pediküre selber machen

Eine Fußpflege beginnt immer mit einem warmen Fußbad. Dieses dauert zwischen 10 und 20 Minuten und ist eine entspannende Vorbereitung auf die anschließende Behandlung. Zuhause lässt sich dabei prima ein gutes Buch lesen, telefonieren oder einfach genüsslich die Augen schließen. Das lauwarme Wasser ist nicht nur wohltuend, sondern weicht die Haut, den Horn und die Nägel auf. Im Anschluss an das Fußbad werden die Füße gründlich trocken getupft. Besonders zwischen den Zehen muss darauf geachtet werden, um Pilzen keinen Nährboden zu bieten. Nun können die Zehennägel geschnitten und extra noch gefeilt werden. Die Nagelhaut wird wenn nötig nach dem Kürzen der Nägel sanft zurückgeschoben. Danach sind die Fußsohlen an der Reihe. Die Hornhaut wird vorsichtig entfernt. Mit einer geeigneten Pflegecreme werden die Füße wohltuend eingerieben. Geht man zu einer professionellen Fußpflege, kann man sich getrost noch eine wohltuende Massage der Füße gönnen. Und wer das Komplettpaket wünscht, lässt im Anschluss an die Behandlung die Zehennägel ganz nach Geschmack lackieren oder gar vom Profi kunstvoll designen.

Auch wenn die Pediküre ohne große Probleme für die meisten Menschen zu Hause mit nur geringem Aufwand machbar wäre, nutzen viele die Möglichkeit, eine professionelle Pediküre in Anspruch zu nehmen. Wen das Gefühl von fremden Händen an den Füßen nicht stört, kann dabei so richtig abschalten und eine Auszeit genießen. So ist die Pediküre nicht nur ein Verwöhn-Programm für die Füße, sondern für die Seele.
Text: C. D.

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