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Was ist Diabetes?

Immer mehr Menschen in Deutschland und den benachbarten Ländern leiden an Diabetes. Die
Ursachen für Diabetes
Einige Ursachen für Diabetes
Foto: © Trueffelpix
Dunkelziffer hat die Millionengrenze längst überschritten - jährlich werden tausende von neuen Fällen diagnostiziert. Die Mehrzahl der Patienten erkrankt am Diabetes Typ 2, wobei dies immer jüngere Personen betrifft. Experten erwarten in den nächsten Jahren noch eine weitere Verschärfung der Entwicklung. Es wird befürchtet, dass die Erkrankung massenhaft auftritt und dadurch sowohl Ärzte als auch das gesamte Gesundheitssystem vor große Herausforderungen stellen wird. Wo muss man also ansetzen, um bereits mit präventiven Maßnahmen langfristig vorbeugen zu können? Neueste Studien belegen, dass besonders Sport und Bewegung als "Medizin" gegen Diabetes gesehen werden kann.

Formen der Erkrankung
Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, die zu erhöhten Blutzuckerwerten führt. Diese erhöhten Werte wiederum können Folgeerkrankungen an den Augen, Nieren, Herz, Gefäßen, Gehirn und Nervensystem verursachen.
Im Wesentlichen unterscheidet man zwei Formen: Typ-1-Diabetes entsteht durch einen Mangel
am Hormon Insulin und tritt bereits im Kindes- oder Jugendalter auf. Körpereigene Abwehrstoffe zerstören dabei die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Typ-2-Diabetes entsteht einerseits durch eine verminderte Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin, andererseits führt eine jahrelange Überproduktion von Insulin zu einer Art Erschöpfung der Insulin produzierenden Zellen. Dieser Typ wird auch als Altersdiabetes bezeichnet, betrifft heutzutage aber immer häufiger auch stark übergewichtige Jugendliche. LADA-Diabetes (Latent Autoimmune Diabetes of Adults) ist eine neu entdeckte Form des Diabetes mellitus. Betroffen sind vor allem Personen über 25 Jahre. Diese Form, die ansonsten alle Merkmale eines Typ-1-Diabetes aufweist, lässt sich über mehrere Monate bis Jahre mit Diäten oder Tabletten behandeln.

Behandlung von Diabetes
Laut Experten könnten 40 bis 60 Prozent der Diabetes-Typ-2-Erkrankungen verhindert werden. Dazu müsste nur der jeweilige Lebensstil frühzeitig geändert werden. Gewichtsreduktion, Kontrolle von Blutfettwerten und Blutdruck, fettärmere Ernährung sowie ausreichend Bewegung an der frischen Luft sind wichtige erste Schritte zur Vorbeugung.
Gerade der Bereich Sport und Bewegung gewinnt nach neuesten Erkenntnissen zunehmend an Bedeutung. Eine Intervention mit aeroben Training und Gewichtsverringerung zeigte gegenüber herkömmlicher Behandlung innerhalb von vier Jahren eine Verringerung des Auftretens von Diabetes um 58 Prozent.
Sportarten zum Abnehmen

Erst wenn der HbA1c-Wert trotz Lebensstiländerung nicht unter sieben Prozent fällt, muss der Blutzucker mit Medikamenten eingestellt werden. Reichen in weiterer Folge sogenannte Mono- bzw. Kombinationstherapien auch nicht aus, sollte eine Insulinbehandlung folgen.
Gerade im Bereich der Erziehung sind Eltern in unserer schnelllebigen Mediengesellschaft gut beraten, auf die Ernährung ihrer Sprösslinge zu achten und Bewegung vorzuleben.

Wer von frühesten Kindesbeinen an seinen Körper durch spielerische Bewegung fördert, wird zu einer sehr großen Wahrscheinlichkeit nie "Bekanntschaft" mit Diabetes machen.

[Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]

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