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Schweißfüße - Wenn der Fuß unangenehm riecht

Das beklemmende und beschämende Gefühl die Schuhe in fremder Umgebung auszuziehen, kennen Menschen, die unter Fußgeruch leiden, nur zu gut. Dabei sind Schweißfüße keinesfalls
Frau beim Füße waschen
Gegen Schweißfüße hilft oft schon gründliches Waschen
Foto: © Lars Zahner
ein Hinweis auf mangelnde Fußhygiene. Vielmehr tragen falsches Schuhwerk oder eine übermäßige Schweißproduktion zu den unangenehmen Gerüchen der Füße bei. Mit einigen einfachen Tipps lässt sich das Problem "Käsefuß" allerdings eindämmen oder gar ganz ausmerzen.

Wie entstehen Schweißfüße?


Spätestens in den Sommermonaten steigt vielen Menschen der fiese Duft in die Nase: Fußgeruch! Obwohl das Problem für zahlreiche Betroffene ein Tabuthema ist, gelten Schweißfüße schon fast als Volkskrankheit. Der menschliche Körper nutzt das Schwitzen, um durch Verdunstung den Körper abzukühlen. Dies ist vor allem bei zu engem und nicht atmungsaktivem Schuhwerk der Fall. Trifft der sonst recht neutrale Schweiß samt dem enthaltenen Kochsalz auf die natürliche Flora der Haut, beginnen die dort
ansässigen Bakterien den Schweiß zu zersetzen. Die dabei entstehende Buttersäure verursacht wiederum den ekligen Geruch. Leidet ein Mensch dann auch noch an einer sogenannten Hyperhidrosis pedis, also einer übermäßigen Schweißproduktion an den Füßen, werden die Ausdünstungen fast unerträglich. Gesunde Menschen hingegen können mit einfachen Mitteln den normalen Fußgeruch deutlich eindämmen bzw. endgültig bekämpfen.

Was hilft gegen Schweißfüße?


Wer glaubt, mangelnde Hygiene oder Fußpflege seien für den heftigen Geruch verantwortlich, der irrt. Bereits die richtige Schuhwahl löst bei einem Großteil der Betroffenen das Problem. Nach Möglichkeit sollte diese atmungsaktiv sein, um keinen Nährboden für Bakterien oder Fußpilz zu schaffen. Außerdem helfen die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften des Schuhs, den Geruch im Zaum zu halten. Neben den atmungsaktiven und nicht zu engen Schuhen, zeigen auch Einlegesohlen ihr Können gegen Käsefüße. Modelle mit Aktivkohle, Zimt und vor allem Zedernholz hemmen unangenehme Gerüche. Unterstützend wirken außerdem Socken mit Silberionen. Selbst das häufige Wechseln der Schuhe, die für eine noch bessere Belüftung auch gern offen sein dürfen, sowie das Wechseln der Socken zeigt Erfolge. Wer es einrichten kann, sollte zudem so oft wie möglich barfuß laufen.

Häufiges Waschen führt zum Erfolg
Einmal abgesehen vom richtigen Schuhwerk, dem häufigen Wechseln und Waschen der saugfähigen Socken und dem Tragen von Einlegesohlen, kann jeder zusätzlich durch simple Maßnahmen den Fußgeruch verringern. Dazu zählt, sich morgens und abends gründlich die Füße zu waschen. Wichtig hierbei: die Zwischenräume der Fußzehen müssen intensiv mit einem Handtuch einzeln trockengerieben werden. Fußbäder, die mit Gerbsäuren versetzt sind, unterstützen ebenso den Kampf gegen fiesen Fußgeruch. Zum Beispiel gibt es in Apotheken Eichenrindentee zu kaufen, der für diese Zwecke eingesetzt werden kann. Auch Salbei und Lavendel haben einen ähnlich positiven Effekt und wirken antibakteriell. Nach den Fußbädern kann sehr einfach die eingeweichte und überschüssige Hornhaut mechanisch entfernt werden.

Was tun, wenn diese Maßnahmen nur bedingt greifen?
Zeigen die oben erwähnten Schritte keinerlei oder nur wenig Effekt, könnte es sein, dass eine krankhafte Überfunktion der Schweißdrüsen des Fußes vorliegt: eine sogenannte Hyperhidrosis pedis. In diesem Fall gehört das Problem des Fußgeruchs in die Hände eines erfahrenen Mediziners. Nur ca. zwei Prozent der Bevölkerung leiden jedoch unter diesen heftigen Symptomen. Nachdem das Ausmaß der Überfunktion vom Arzt eingeschätzt wurde, kann er sowohl mit Medikamenten, mit äußerlichen Anwendungen oder im seltensten Fall einem operativen Eingriff gegen das Leiden vorgehen.

Fazit: Fußgeruch ist ein weit verbreitetes Problem, über das nicht gern gesprochen wird. Allerdings kann jeder bereits zu Hause erfolgversprechend gegen den Fußgeruch vorgehen. Tritt dennoch keine Linderung ein, führt der nächste Schritt zum Arzt.
Text: C. D.

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