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Grüner Tee - Gut für die Gesundheit

Der erste Tee kam 1600 n. Chr. über den Seeweg nach Europa und wurde zunächst "grün" genossen. Diese Teeform wurde aber 200 Jahre später durch den schwarzen Tee verdrängt.
Eine Kanne Grüner Tee
Grüner Tee ist sehr gesund - Foto: © Sandra Cunningham
Heutzutage erfreut sich der grüne Tee wieder steigender Beliebtheit. Die wenigsten unter uns wissen, dass diese Form des Genussmittels eine Menge an wertvollen Inhaltsstoffen enthält, und somit als echtes Allroundgenie bezeichnet werden darf.

Inhaltsstoffe
Im grünen Tee sind die Inhaltsstoffe Koffein, Spuren von Vitamin C, B, E, Fluorid, Zink, Kalzium, Kalium, Jod, Kupfer, Theobromin und Mangan enthalten. Der Gehalt an Vitaminen ist relativ gering, so dass nur starke Teetrinker nennenswerte Mengen davon über den Tee aufnehmen. Für Fluorid, welches den Zahnschmelz härtet und Karies hemmt, ist der grüne Tee eine wichtige Nahrungsquelle. Außerdem ist er besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen. So wird der Stoffgruppe der Polyphenolen z.B. eine Vielzahl von positiven Wirkungen auf den Organismus zugeschrieben. Schutz vor freien Radikalen, Unterstützung bei Entgiftungsprozessen im Körper und Hemmung von Entzündungen sind nur einige davon.

Zubereitung von grünem Tee
Damit der Tee weder zu bitter noch zu fade schmeckt, ist die richtige Zubereitung von
entscheidender Bedeutung. Hier einige Tipps für ein sicheres Gelingen:
Bewahren Sie den Tee trocken, kühl und geruchsfrei auf. Hierfür eignen sich am besten gut schließende Metall-, Porzellan- oder Kunststoffdosen, in welchen die Haltbarkeitsdauer des Tees ca. zwei Jahre beträgt. Verwenden Sie pro Tasse einen Teelöffel voll Teeblättern - oder einen Teebeutel. In einem "Tee-Ei" können sich die Blätter und der Geschmack eher schlecht entfalten. Übergießen Sie den Tee nur mit 60 bis 80 Grad heißem Wasser, ansonsten fällt der Geschmack bitter aus. Ist eine anregende Wirkung gewünscht, lässt man den Tee zwei bis drei Minuten ziehen, bei einer Ziehdauer von fünf Minuten wirkt er beruhigend. Erst bei einer längeren Ziehdauer als fünf Minuten wird er bitter.

Warum ist Grüner Tee ein Allroundgenie?
Eine ganze Reihe von Stoffen im grünen Tee wirken angeblich vorbeugend oder aber auch heilend bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die sanft anregenden und gleichzeitig mild narkotisierenden Eigenschaften machen diese Teeart besonders wertvoll, da Krankheiten wie z.B. Bluthochdruck und Herzinfarkt in starkem Zusammenhang mit Stress und Ängsten stehen. Zudem enthält der grüne Tee reichlich Flavonoide, welche - bei regelmäßigem Genuss - das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermutlich verringern. Diese Stoffe senken höchstwahrscheinlich neben dem Bluthochdruck und Cholesterinspiegel auch das Risiko von Magen-, Darm- und Brustkrebs und sorgen für die Streckung der Wirkdauer von Vitamin C im Körper. Das im Tee enthaltene Koffein wird dem Blutkreislauf verzögernd zugeführt, d.h. es ist nicht so stark aufputschend wie z.B im Cola oder Kaffee. Der Körper wird durch das Koffein positiv erfrischt, aber nicht zu sehr angeregt. Durch den hohen Gehalt an Mangan ist grüner Tee besonders wichtig bei der Vorbeugung und Heilung von Osteoporose.

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