Krebsprävention

Gesundes Essen zur Krebsprävention
Eine gesunde Ernährung hilft bei der Krebsprävention - Foto: © karepa

Erfahren Sie in diesem Artikel mehr zur Krebsprävention. Wir geben Tipps wie man Krebs vorbeugen kann.

Wie kann man Krebs vorbeugen?

Das Schreckgespenst "Krebs" geistert permanent um uns herum. Die Angst ist nicht unbegründet: Die Diagnose "Krebs" kann von Heilung - nach einem meist langen Behandlungsweg und ständiger Nachsorge - bis hin zum hoffnungslosen Kampf gegen die Krankheit alles bedeuten. Der Ruf nach Prävention wird natürlich immer lauter, um Krebserkrankungen erst gar nicht entstehen zu lassen. Aktuelle Forschungen der letzten Jahre haben ergeben, dass gewisse Lebensmittel krebshemmend wirken. Mit gesunder Ernährung und gutem Lebensstil wären wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge viele Krebserkrankungen tatsächlich vermeidbar.
Die gesunde Ernährung

Krebsentstehung durch entgleiste Zellen

Krebserkrankungen entstehen kurz gesagt durch biologische Abläufe, bei denen Zellen entgleisen, was wiederum eine gestörte Organfunktion zur Folge hat. Die Hauptursache bei den meisten Erkrankungen liegt - so auch in der Broschüre des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke zu lesen - im Verhalten und der Umwelt des Menschen. Dies sind Faktoren, die sich jedoch ändern lassen. Somit hat man es im Grunde genommen eigentlich selbst in der Hand, ob man einem erhöhten Krebsrisiko ausgesetzt ist oder nicht.

Einige (häufig auftretende) Krebsarten

  • Lungenkrebs
  • Brustkrebs
  • Darmkrebs
  • Harnblasenkrebs
  • Magenkrebs
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Nierenkrebs
  • Gebärmutterkrebs
  • Kehlkopfkrebs

Krebsprävention durch gesunden Lebensstil

Ob man ein leichtes Opfer für den Teufel "Krebs" ist, hängt laut Wissenschaftlern von der Umwelt, dem Lebensstil und der Ernährung ab. Aufgrund ihrer vielschichtigen Interaktion mit vielen Stoffwechselprozessen spielt dabei vor allem die Ernährung eine bedeutende Rolle, heißt es. Dabei sind aber weniger die oft verteufelten Zusatz- oder Schadstoffe in der Ernährung bedeutsam, sondern vor allem die richtige Nahrungsauswahl. Dabei handelt es sich laut Krebsexperten weniger um die schützende Wirkung einzelner Inhaltsstoffe als vielmehr um die ganzheitliche Ernährungsweise (Nahrungsauswahl, Zubereitungsart und Menge). So haben nachweislich z.B. pflanzliche Lebensmittel generell eine vor Krebs schützende Wirkung - auf einzelne Inhaltsstoffe der Obst- und Gemüsesorten sei dies aber nicht zurück zu führen.

Gemüse & Obst: Wirksam gegen Krebs

Pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse wirken mit ihren Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen der Entstehung von Krebs entgegen. Dabei werden Radikale abgefangen, Enzyme induziert, die Genexpression verändert und die Zellabläufe beeinflusst. Der kanadische Biochemiker und Krebsforscher Prof. Richard Béliveau beschreibt in seinem Buch "Foods That Fight Cancer: Preventing Cancer through Diet" (Deutscher Titel: "Krebszellen mögen keine Himbeeren"), welche Obst- und Gemüsesorten (und sonstige Lebensmittel) speziell den Krebszellen Paroli bieten. Generell scheint sich aber die vermehrte Nahrungsumstellung auf Obst und Gemüse positiv auf den Organismus auszuwirken.

Generelle Ernährungsempfehlungen

Die Österreichische Gesellschaft für Psychoonkologie rät neben Gemüse wie Brokkoli, Soja, Kohlgemüse und Tomaten, Salat, Rohkost, Müsli, Vollkornprodukte und Obst zu essen, mehrere Tassen täglich Grünen Tee zu trinken und sich generell vitaminreich zu ernähren. Fett- und Alkoholgenuss sollte dabei vermindert werden - ebenso natürlich das Rauchen. Vor allem auch sollte man Stress vermeiden und 3 bis 4 Mal wöchentlich 40 Minuten Bewegung (Training, Sport) machen. Um Hautkrebs zu vermeiden, sollte man natürlich Sonnenbrände vermeiden.

Fazit zum Thema Krebs vorbeugen
Durch die Änderung des Lebensstils und der Ernährung kann man also das eigene Krebs-Erkrankungsrisiko verringern. Der Verzehr von Obst und Gemüse spielt dabei eine überaus wichtige Rolle. Der vernünftige Umgang mit dem eigenen Körper kann einen so mitunter vor der bitteren Erfahrung einer Krebserkrankung bewahren.
Text: M. R. / Stand: 19.09.2018
[Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]

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