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Alptraum Schlafstörungen

Ein Glas warme Milch vor dem Schlafen gehen, und jeder findet geruhsam in den Schlaf? Wenn es nur so einfach wäre. Schlafstörungen sind längst kein Tabuthema mehr. Viele Menschen
Frau hat Schlafstörungen
Ein schnarchender Partner kann die Ursache für Schlafstörungen
sein - Foto: © detailblick
plagen sich mit der nächtlichen Ruhe und können einfach nicht durchschlafen. Die Ursachen für Schlafstörungen sind vielschichtig und leider nicht immer sofort eindeutig diagnostizierbar. Eine Ursache gibt es immer, diese aber zu finden und zu beheben stellt für viele Patienten eine Odyssee an Arztbesuchen und Therapien dar. Das Gute ist jedoch, dass Schlafstörungen behandelbar sind, manchmal schon mit einfachen Mitteln, Zeit und viel Konsequenz. Schon gewußt?
Schlafmangel führt zu Übergewicht

Ursachen für Schlafstörungen
Eine Störung des Schlafes hat immer auch einen Auslöser. Der kann unterschiedlichster Natur sein. Oftmals handelt es sich aber um ein einschneidendes Ereignis, oder eine Lebenssituation. Der neue Job, ein Kind, ein Todesfall in der Familie oder auch der Traum vom eigenen Haus. Viele Belastungen führen dazu, dass der so wichtig Schlaf, der zur Regeneration des Körpers und des Geistes von Nöten ist, einfach nicht erholsam sein will. Betroffen sind nicht nur junge Erwachsene, die unter Druck stehen. Kinder, Jugendliche und Senioren trifft es gleichermaßen.

Äußerliche Faktoren, wie das Arbeiten in Schichten, zu viel Umgebungslärm oder das Schnarchen des Partners neben sich, stören den gesunden Schlaf. Frauen kämpfen in den
Wechseljahren mit Schlafstörungen und Babys müssen erst einen eigenen Schlafrhythmus finden. Wenn die Ursache abgeschafft ist oder sich die Situation in welcher Weise auch immer verbessert hat, bleiben die Schlafprobleme sehr oft trotzdem weiter bestehen. Jetzt schläft das Baby zwar halbwegs gut durch, aber die Mutter wacht trotzdem mehrmals in der Nacht auf und findet nicht wieder in den Schlaf. Senioren haben nicht selten Schlafstörungen, weil sie einfach zu viel schlafen und tagsüber keine oder zumindest eine unzureichende körperliche Auslastung haben.

Eine andere Ursache für Schlafstörungen liegt in körperlichen Erkrankungen. Hormonelle Störungen, Schilddrüsen- oder Nierenerkrankungen, Demenz, Epilepsie und so weiter. Die Liste ist endlos lang. Eine dritte Ursachengruppe findet sich in psychiatrischen Erkrankungen. Patienten mit Angststörungen, Essstörungen oder Depressionen leiden oft unter Schlafstörungen als Begleiterscheinung. Auch Schlafstörungen als Nebenwirkung von Medikamenten oder sogar Drogenmissbrauch sind nicht unüblich. Eine völlig eigenständige Gruppe sind die medizinischen Schlaferkrankungen, wie Schlafapnoe, das Restless Legs Syndrom oder auch Narkolepsie.

Schlafstörungen behandeln


Betroffene suchen meist erst nach langer Zeit Hilfe. Schlafstörungen bestehen dabei oft schon seit Wochen oder sogar Jahren. Das ist ein fataler Fehler, denn mit der richtigen Behandlung kann die Lebensqualität wieder erheblich gesteigert werden. Irgendwann kommen die Patienten an den Punkt, an dem sie erkennen, dass es so nicht weiter gehen kann. Denn Schlafstörungen beeinflussen nicht nur das nächtliche Geschehen. Tagsüber sind sie erschöpft und leiden unter Stimmungsschwankungen. Soziale Kontakte bauen sich ab oder versiegen gänzlich. Patienten versuchen auch am Tag kurze Schlafphasen zu bekommen, weil sie das Gefühl haben, nicht mehr zu können.

Schlafstörungen zu Hause behandeln:
Sie können zu Hause versuchen, mit Entspannungstechniken, autogenem Training oder Yoga zu mehr Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden. Eine Ordnung der äußeren Einflüsse ist
Glas Milch und Honig
Ein Glas warme Milch mit Honig hilft beim Einschlafen
Foto: © teressa
hilfreich: Lärmquellen abschaffen, einen bequemen Schlafplatz finden, eine neue Matratze besorgen, Lichtquellen abschalten oder verdecken und wenn nötig in ein anderes Zimmer zum Schlafen umziehen, auch wenn das dem Partner nicht unbedingt gefällt. Feste Schlafenszeiten helfen, einen geordneten Rhythmus zu finden und erleichtern das Einschlafen. Tagsüber sollten Sie auf Schlaf verzichten, auch wenn es Ihnen schwer fällt. Versuchen Sie nicht vor dem Fernseher einzuschlafen und verzichten Sie auf Koffein. Ruhe vor dem Schlafen gehen und keine Aufregung durch Streit oder spannende Fernsehunterhaltung helfen, vor dem zu Bett gehen herunterzufahren. Sport und eine gesunde Ernährung unterstützen den Körper, wieder regulär in den Schlaf zu finden. Beruhigende Tees, wie Kamillentee, unterstützen dabei. Gerne greifen Patienten zu alternativen Heilmethoden wie Homöopathie und der Bachblütentherapie. Sehr viele Patienten versuchen es auch mit pflanzlichen Schlafmitteln, um endlich wieder durchschlafen zu können. Dies beseitigt jedoch nicht die Ursache und hilft dem Körper auch nicht, das richtige Schlafen wieder zu "erlernen". Patienten versprechen sich auch Hilfe durch Heilpraktiker, die sie privat aufsuchen. Durch Akupunktur am Ohr hat schon mancher Heilpraktiker wahre Wunder vollbracht. Das Führen eines Schlafprotokolls, einer Art Schlaftagebuch, hilft das Problem beim Schlafen einzugrenzen.

Beliebte Hausmittel bei Schlafstörungen:
  • Vanillemilch
  • Warme Milch mit Honig
  • Kräutertee mit Kamille
  • Kräuterkissen mit Lavendel oder Hopfen

  • Behandlung von Schlafstörungen durch den Arzt:
    Haben die eigenen Hilfsmittel keine Besserung erreicht, suchen die meisten Betroffenen korrekterweise einen Arzt auf. Die Patienten durchlaufen nicht selten eine Reihe von Medizinern, bis sich endlich jemand des Problems ernsthaft annimmt. Mediziner können rezeptpflichtige
    Medikamente verschreiben, die jedoch schnell zu einer Abhängigkeit führen können und beim Absetzen Entzugssymptome hervorrufen können. Sinnvoll ist es, wenn durch ein Schlaflabor und medizinische Untersuchungen eine organische Ursache gefunden oder aber auch ausgeschlossen werden kann. Neurologe und Psychologen suchen wiederrum auf ihren Fachgebieten. In den meisten Fällen wird dem Patienten dadurch wirklich geholfen. Möchte der Patient es ohne Medikamente schaffen, seine Schlafstörung zu beheben, muss er dafür viel Geduld aufbringen. Die Wirkung zeigt sich erst nach einigen Wochen und dauert bis zu drei Monaten, bis sie richtig wirkt. Der Lohn dafür sind die höheren Erfolgschancen, auch nach einem Jahr noch ohne erneute Schlafprobleme zu leben. Liegt eine organische oder psychische Ursache vor, muss natürlich an dieser gearbeitet werden um die Folge "Schlafstörung" zu beheben. Schlafambulanzen helfen mit Gesprächen und Informationen die Problematik Schlafstörung zu behandeln.

    Die Diagnostik im Bereich "Schlaf" ist in Deutschland leider noch nicht ausreichend weit verbreitet und ausgebaut. Doch die Wissenschaft hat das Problem erkannt und arbeitet bzw. forscht intensiv an der Krankheit. Denn das ist eine Schlafstörung: Eine Krankheit, die nicht unterschätzt werden sollte. Denn die Betroffenen leiden sehr unter ihr.
    Text: C. D.

    [Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]

    Bei Schlafstörungen kann auch eine Klangschalenmassage helfen.

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