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Bewusstseinserweiterung durch Meditation

Was ist Meditation?
Die Meditation ist in vielen Kulturkreisen eine natürliche und bewährte Methode, um den Geist
Frau bei der Meditation
Meditation dient dazu das Wohlbefinden zu verbessern
Foto: © Sandra Gligorijevic
zu beruhigen, dabei aber hochkonzentriert zu bleiben. Es dient dazu, das Wohlbefinden zu verbessern. "Medium" - lat. Die Mitte - leitet sich daher, dass der Meditierende in sich gehen soll, seine Mitte findet und nachsinnt. Die Vielfalt der Meditationstechniken auf dieser Erde ist nicht zählbar. Sie waren Bestandteil der unterschiedlichsten Religionen weltweit und sind unterdessen auch außerhalb von religiösen Gemeinschaften äußerst beliebt, um dem hektischen Treiben, welches unseren Alltag bestimmt, zu entfliehen oder ihm gestärkt entgegenzutreten.

Im Großen und Ganzen unterscheidet man jedoch zwischen zwei Arten der Meditation. Zum einen handelt es sich um die aktive und zum anderen die passive Meditation. Aktive Meditationsformen findet man in verschiedenen Kampfkunstarten in Tänzen oder auch beim Yoga. Aber auch in Religionen, wo die Meditation durch Musik, rhythmische Klänge, Choräle und gesprochene Gebete begleitet wird. Die passive Meditation wird im Stillen praktiziert, meist sitzt man währenddessen.

Meditation zur Entspannung
Viele Meditationsformen finden ihren Ursprung in den fernöstlichen Regionen, Religionen und Philosophien, zum Beispiel im Buddhismus, dem Tantra oder auch beim Yoga. Mittlerweile hat
sich auch eine neue Form des Yoga entwickelt und sich den Bedürfnissen und Gegebenheiten der westlichen Zivilisation angepasst. Meditation wird hier in erster Linie zur körperlichen Entspannung genutzt, wobei sich eine Meditation doch von Yoga oder Autogenem Training unterscheidet. Denn bei einer Meditation steht nicht die Entspannung im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, eine gedankliche Leere zu erreichen, eine Stille in der sich der Geist vom Körper löst und in eine völlig andere Bewusstseinsebene übergeht. Dabei bleibt der Meditierende jedoch vollkommen wach, behält seine Körperspannung und konzentriert sich nicht auf spezielle körperliche Gegebenheiten wie Haltung oder Atmung, sondern blendet seinen Körper aus und begibt sich in eine höhere Bewusstseinsebene.

Weitere Meditationstechniken:
  • Ruhemeditation
  • Achtsamkeitsmeditation
  • Konzentrationsmeditation
  • Transzendentale Meditation
  • Zen-Buddhismus
  • Tantra
  • Gehmeditation

  • Oftmals bedienen sich Meditierende dabei den Mantras. Das sind Sprüche, Formulierungen oder auch nur Silben, die einem dabei helfen, abzuschalten, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren und dadurch eine innere Einkehr zu erzielen.

    Meditation hat nicht nur eine Wirkung auf die geistige Gesundheit unseres Körpers. Sie kann auch die körperlichen Beschwerden lindern oder ihnen vorbeugen. Bluthochdruck kann dadurch gesenkt werden, Muskelverspannungen werden gelöst, der Herzschlag verlangsamt sich und die Atmung wird tiefer. Die eigene Produktivität wird gesteigert, psychische Spannungen abgebaut. Herzrhythmusstörungen können sich reduzieren und Probleme beim Schlafen werden verringert oder gar behoben. Bis man jedoch diesen höheren Bewusstseinszustand erreicht, können Wochen oder gar Monate ins Land gehen.

    Meditation Anleitung
    Was sollten Sie bei einer westlichen Meditation beachten?
    • Ort:
      Suchen Sie sich einen ruhigen und ungestörten Ort. Er sollte nicht zu warm sein, um Müdigkeit vorzubeugen.
    • Kleidung:
      Tragen Sie bequeme Kleidung, die am Bauch nicht einschnürt. Sie sollte auch nicht zu warm sein, denn Sie werden sich bei einer Meditation nicht bewegen und können sich währenddessen nicht umziehen.
    • Zubehör:
      Suchen Sie sich eine weiche Decke oder eine Matte, auf der Sie es sich bequem machen können und auf der Sie sich längere Zeit aufhalten können, ohne die Position zu wechseln. Da Sie sich nur auf eine Sache konzentrieren sollen, verwenden manche einen Gegenstand - ein Meditationsobjekt, zum Beispiel eine Kerze. Andere benötigen Klänge oder ruhige Musik, die zum Meditieren dient.
    • Position:
      In welcher Haltung Sie meditieren, bleibt Ihnen überlassen. Normalerweise meditieren
      die meisten Menschen im Sitzen auf dem Boden oder im Liegen. Hauptsache Sie können in der Haltung einige Zeit verharren, ohne dass es juckt, drückt oder kneift.
    • Zeit:
      Wann Sie meditieren, ist vollkommen egal. Sie sollten jedoch eine zeitliche Begrenzung mit Hilfe eines Kurzzeitweckers oder etwas Ähnlichem schaffen. Anfangs genügen 20 Minuten.
    • Verlauf:
      Beginnen Sie Ihr Mantra vorzusagen. Wiederholen Sie dies für mindestens zwei Minuten laut. Danach finden die Wiederholungen nur im Geiste statt. Konzentrieren Sie sich nur auf eine Sache. Schauen Sie nach innen und lösen Sie Ihren Geist von Ihrem Körper. Klingelt der Kurzzeitwecker, sprechen Sie laut und ganz bewusst: Die Meditation ist beendet. Öffnen Sie die Augen und fühlen Sie sich gut. Nach der Meditation sollten Sie einige Lockerungsübungen machen und Ihre Gedanken ordnen.

    Um wirklich effektiv zu meditieren, benötigt es einige Erfahrung. Es kann sehr lange dauern, bis man das für sich selbst definierte Ziel erreicht hat. Wichtig dabei ist, die Geduld nicht zu verlieren und wenn nötig den Weg zu einem Profi nicht scheuen, um zu lernen und seine Meditation zu verbessern.
    Text: C. D.

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