Salzkristallleuchten richtig betreiben

Salzkristallleuchten in der Wohnung
Salzkristallleuchten richtig betreiben - Symbolbild: © Vadim Andrushchenko

In diesem Artikel erfahren Sie wie man Salzkristallleuchten richtig betreibt und wie man sie selber bauen kann.

Salzkristallleuchten sind empfindlich

Unbehandelte Salzkristalle sehen dann besonders attraktiv aus, wenn sie mit Kerzenschimmer oder mit Glühbirnen ausgeleuchtet werden. Das warme weiche Licht zieht die Blicke in seinen behaglichen Bann und lädt zum entspannten Träumen ein. Diesen bezaubernden Stimmungslichtern sagt man sogar eine positive Beeinflussung des gesamten Raumklimas nach. Allerdings sind naturbelassene Salzbrocken auch recht empfindliche Schönheiten. Deshalb sollte jeder, der lange Freude an seinen kostbaren Salzkristallleuchten haben will, die folgenden Tipps unbedingt beachten. Auch Leuchter aus Bleikristall sind sehr dekorativ.

Feuchtigkeit vermeiden

Salz zieht grundsätzlich immer Wasser an, wenn man ihm die Gelegenheit dazu gibt. Das kennt die Hausfrau von den Klümpchen im Salzstreuer. Das weiß aber auch der Metzgermeister, der mit Pökelsalz dem Fleisch die Feuchtigkeit entzieht. Auch Salzkristallleuchten machen hier keine Ausnahme von der festen Regel. Darum darf man die illuminierten Salzkristalle niemals mit Wasser abwaschen. Auch feuchte Reinigungstücher sind hier absolut tabu. Jeder Kontakt mit Flüssigkeiten ist prinzipiell zu vermeiden. Andernfalls löst sich nämlich das schöne Stück ganz schnell in eine Salzwasserpfütze auf.

Auch Luftfeuchtigkeit ist der Salzkristallleuchten Feind

Wenn die Salzkristall Lampe in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit betrieben wird, dann löst die heranschwebende Nässe die Oberfläche des Salzbrockens an. Dadurch bildet sich auf der Lampe ein Salzwasserfilm, der herabtropfen kann. Wird dies nicht bemerkt, dann sammelt sich mit der Zeit unter der Lampe eine Salzwasserlache an. Diese Tropfnässe kann bei elektrisch betriebenen Leuchten im ungünstigsten Fall sogar gefährlich werden. Auf jeden Fall jedoch leidet die Lampe, die durch die fortschreitende Auflösung immer weniger und immer dünner wird. Und die salzigen Pfützen können auf empfindlichen Oberflächen ebenso unschöne wie hartnäckige Spuren hinterlassen. Deshalb sollte man in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit seine Salzlampen bevorzugt mit Kerzen oder Teelichtern betreiben, und die Leuchte auf jeden Fall auf einen Untersetzer stellen. Dann kann wenigstens dem Mobiliar nichts passieren.

Bitte nicht fallen lassen

Salzkristalle sind nicht bruchfest. Obwohl sie recht schwer in der Hand liegen und auch sonst einen eher soliden Eindruck machen, können sie in tausend Salzsplitter zerspringen, wenn sie unglücklich hinfallen. Darum sollte man beim Transport und auch beim Umstellen der Salzlampen in der Wohnung stets besondere Vorsicht walten lassen.

Salzkristallleuchten selber bauen

Es gibt eine außerordentlich dekorative Möglichkeit, eigene Salzkristallleuchten herzustellen, die toll aussehen und echt pflegeleicht sind.

Dazu benötigt man:

  • eine einfache Vase aus transparent weißem Glas, mit einer großzügige Öffnung
  • je nach Vasengröße große bis extragroße Salzbrocken
  • einen schlichten Teelichthalter oder Kerzenhalter
Die Vase wird mit den Salzbrocken gefüllt, wobei in der Mitte der Kerzen- oder Teelichthalter mit eingearbeitet wird. Dieser muss so platziert sein, dass er waagerecht stehen bleibt und leicht für den Kerzenwechsel zu erreichen ist. Und schon hat man eine individuelle und einmalige Salzkristallleuchte, die nicht nässt, und die sicher im Betrieb ist. Das ist übrigens auch eine prima Präsentidee, die wenig kostet und gut ankommt.
Text: C. C. / Stand: 19.09.2018

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