Naturkosmetik

Kräuter und Tee für Naturkosmetik
Was ist Naturkosmetik? - Symbolbild: © powerstock

In diesem Artikel erfahren Sie was Naturkosmetik ist und warum die natürliche Körperpflege sinnvoll ist.

Ganz natürliche Körperpflege

Sie ist unser größtes Organ. Die Haut. Sie ist nicht nur Sinnesorgan, sondern sorgt dafür, dass wir vor Einflüssen von außen geschützt werden. Die Haut transportiert Stoffe nicht nur aus dem Körperinneren nach draußen. Auch umgekehrt dringen Stoffe über unsere Haut in den Körper ein. Umso wichtiger ist es, sie zu schützen und zu pflegen. Und dies möglichst, ohne dabei die Haut unnötig zusätzlich zu belasten. Naturkosmetik ermöglicht es uns, unserer Haut etwas Gutes zu tun, und damit auch uns selbst.

Was ist eigentlich Naturkosmetik?

Der Markt der Kosmetik ist heiß umkämpft, jeder versucht mit seinen Produkten den Markt zu erobern. Das Angebot ist für den Verbraucher unüberschaubar. Auch die Inhaltsstoffe der üblichen Kosmetikprodukte sind für den Laien nicht mehr verständlich, da sie zusätzlich meistens auch noch in englischer Sprache verfasst sind. Was davon ist in Ordnung, was schadet meiner Haut? Naturkosmetik bedient sich eines einfachen Mittels: Weniger ist manchmal mehr. In der Naturkosmetik wird immer versucht, mit wenigen aber dafür hochwertigen Inhaltsstoffen die Kosmetika herzustellen. Und der Verbraucher dankt es. Der Boom der Naturkosmetik ist ungebremst. Viele konventionelle Hersteller versuchen auf den Zug aufzuspringen und stecken sich gern die Plakette "Natur" an, nur weil vielleicht ein Bruchteil eines ätherischen Öles darin verarbeitet wurde - der Rest ist Chemie.

Ganz ohne Chemie

Echte Naturkosmetik verzichtet gänzlich auf künstlich hergestellte Chemikalien. Sie ist fast ausschließlich aus kontrolliert biologischen Zutaten hergestellt. Wie in vielen der Natur angelehnten Bereichen, zum Beispiel der Naturheilkunde, setzt sich die Kosmetik entsprechend eines ganzheitlichen Prinzips zusammen. Ganz oder gar nicht. Tierversuche mit Naturprodukten sind ein absolutes Tabu, auch Bestandteile für die Tiere sterben mussten gibt es in der sanften Naturkosmetik nicht. Selbst die Verpackung des Produktes muss umweltfreundlich sein. Nachhaltigkeit bis ins Detail. Auch beim Anbau der Pflanzen. Sogar die Herstellung muss umweltfreundlich sein. Dass das Produkt biologisch abbaubar sein muss, versteht sich von selbst.

Wo kann man Naturkosmetik kaufen?

  • Apotheken
  • Yves Rocher
  • Rossmann
  • dm
  • Douglas

Natürliche Körperpflege gibt es z.B. von

  • AOK
  • Weleda
  • Biotherm
  • Calendula
  • Dr. Hauschka
  • Kneipp

Naturkosmetik ist sehr hautfreundlich

Durch die ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffe der Naturkosmetik minimiert sich das Risiko von allergischen Reaktionen. In Zeiten von steigenden Neurodermitis - Erkrankungen und Allergien versuchen immer mehr Menschen, ihre Belastungen der Haut zu minimieren. Durch Naturprodukte, die auf synthetische Farb- und Konservierungsstoffe verzichten, sind sie dabei ihrem Ziel viel näher gekommen. Naturprodukte sind nicht immer so lang haltbar, wie es konventionelle Kosmetik ist. Durch ätherische Öle, wie Rosenwasser, kann aber auch ein Naturprodukt natürlich länger haltbar gemacht werden. Selbstverständlich kann man auch auf Inhaltsstoffe von Naturkosmetik reagieren. Wenn man gegen Ringelblume allergisch ist, wird das auch bei Naturprodukten nichts ändern. Doch gerade die Zusatzstoffe der konventionellen Kosmetika bergen das größte Allergiepotential in sich. Es sind Silikone, synthetische Duftstoffe, Parabene und Paraffine oder andere Erdölprodukte.

So schützen wir unsere Haut, in dem wir ihr einfach weniger zumuten. Die Pflege erfolgt sanft und belebt die Haut, anstatt sie mit Chemikalien zuzukleistern. Die Haut bringt unseren inneren Zustand nach außen. Geht es uns nicht gut, wird sie blass und trocken. Sie braucht Pflege. Geht es ihr gut, fühlt sich auch unser Körper wohl und das allgemeine Wohlbefinden steigt. Der Nachteil ist verkraftbar: der Preis. Echte Naturkosmetik ist teurer als normale aus Erdöl hergestellte Produkte. Doch der Preis, den man vielleicht mit seiner Gesundheit zahlt, könnte noch höher sein.
Text: C. D. / Stand: 10.11.2018

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