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Peeling - Durchatmen für die Haut

Peeling hat eine lange Tradition. Schon die alten Ägypter verhalfen ihrer Haut mit Peelings wieder zu Frische und einem schönen Teint. Und auch heute ist Peeling nicht aus der Kosmetik
Eine Frau beim Hautpeeling
Ein Peeling tut der Haut gut
Foto: © wibaimages
wegzudenken. "To Peel" aus dem Englischen bedeutet so viel wie "schälen oder pellen". Ein Peeling ist also nichts anderes als das oberflächliche Entfernen von Hautschüppchen. Die Haut als unser größtes Organ wird nur zu oft unterschätzt. Erst wenn Probleme auftreten, wird uns bewusst, wie wichtig sie ist. Mit der Zeit wird unsere Haut durch die Alltagsbelastungen, die Sonne, das Alter und Kosmetik trocken und bekommt Fältchen, Pickelchen und Mitesser. Ein Peeling kann dann eine richtige Wohltat für die Haut werden.

Anwendung von Peelings
Kosmetiker unterscheiden drei Grundarten des Peelings. Am häufigsten Anwendung findet das mechanische Peeling. Ähnlich wie bei Schleifpapier und Holz werden alte Hautschüppchen durch winzige Schleifpartikel in Cremes, Duschbädern oder angerührten Pasten von der Haut entfernt. Je kleiner die Schleifpartikel, desto sanfter wirkt das Peeling. Doch selbst dann raten Experten, nur ein Peeling pro Woche durchzuführen, um die Haut nicht zu intensiv zu strapazieren. Dieses oberflächliche Peeling birgt sonst kaum Risiken. Wird die Haut zu sehr beansprucht, könnten allerdings Verhornungen auftreten. Daher sollte man sich immer genau an die Anwendungshinweise des Herstellers halten.

Chemische Peelings
Aggressiver sind dagegen chemische Peelings. Sie wirken durch Säuren, die die Zellverbände der Hornschüppchen auslösen, woraufhin dann eine Abstoßung erfolgt. Dafür werden sehr
gern Fruchtsäuren verwendet, wie von Zitronen oder Äpfeln. Sie sind auch im Handel als Cremes oder Gels erhältlich. Richtig Wirkung zeigt ein chemisches Peeling aber nur, wenn die Konzentration der Fruchtsäure sehr hoch ist. Diese Form des Peelings wird aber nicht mehr unter dem Begriff der Kosmetik geführt, sondern gehört in ärztliche Hände und wird als Medikament angewandt. Die Behandlung geht auch in tiefe Hautschichten und wird bei uns nur sehr selten verwendet. Sie dauert mehrere Wochen an und wird ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt. Dabei sind die Risiken, wie zum Beispiel Hautirritationen, genauestens mit dem behandelnden Dermatologen zu besprechen. Je tiefer das Peeling in der Haut wirkt, desto höher sind die Risiken. Im Extremfall können durch die Säuren Verätzungen auftreten oder in seltenen Fällen auch Narben entstehen. Nach einem chemischen Peeling können hormonelle Verhütungsmittel und direkte UV-Strahlung der Haut schaden.

Peeling selber machen
Um zu Hause ein mechanisches Peeling durchzuführen, sind im Handel auch Hilfsmittel wie Massagehandschuhe, Schwämme und Bürsten erhältlich. Duschbäder auf Basis von Tonerde oder Tonerde selbst hat ebenfalls einen Peelingeffekt. Ganz einfach lassen sich auch Peelings in den eigenen vier Wänden schonend aus simplen Zutaten aus der Küche herstellen.

Mischen Sie für ein sanftes Gesichtspeeling:
  • einen Esslöffel Haferflocken mit
  • 3,5 Esslöffeln Naturjogurt
  • Fügen Sie einen Esslöffel Olivenöl hinzu
  • und vermengen Sie es mit 2 - 3 Teelöffeln Orangensaft

Tragen Sie die Mischung auf Ihr Gesicht auf und massieren Sie diese vorsichtig ein. Nach einer kurzen Einwirkzeit von einigen Minuten können Sie das Peeling kurz und schmerzlos mit lauwarmem Wasser abspülen. Durch die Haferflocken werden nicht nur überschüssige Hautschüppchen abgeschliffen, sondern auch die Durchblutung angeregt. Ihr Gesicht wird strahlend aussehen. Gerade vor wichtigen Terminen oder einer Party, auf der Sie mit Ausstrahlung glänzen wollen, kann ein Peeling Wunder wirken.

Weitere Zutaten für selbstgemachte Peelings:
  • Kaffeepulver
  • Öle
  • Meersalz
  • Zucker
  • Honig
  • Milch

  • So ein Peeling ist auch ideal für die Pflege des Dekolletes sowie zur Pflege von fettiger Haut geeignet. Es gibt auch das Fußpeeling!
    Text: C. D.

    Wo kann man Peelings kaufen? Peelings gibt es beispielsweise von:
  • Yves Rocher
  • Rossmann
  • dm
  • Douglas
  • Apotheken





  • Dior
  • Clarins
  • Estee Lauder
  • Biotherm
  • Lancome
  • Neutrogena
  • L´Oreal
  • bebe
  • Florena
  • Clerasil

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