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Deodorant oder Antitranspirant? Was hilft gegen Körpergeruch?

Es gibt nur wenige Kosmetikprodukte, die bei Männern und Frauen so gleichermaßen so beliebt und akzeptiert sind, wie Deodorants: Der starke Wunsch, seinen Mitmenschen ohne
Eine Frau benutzt ein Deodorant
Hilft ein Deodorant gegen Körpergerüche?
Foto: © michaeljung
unangenehmen Körpergeruch zu begegnen, wird eindrucksvoll in den Regalen von Drogerieketten und Supermärkten dokumentiert. Dort stehen Deostifte, Roller und Sprays gleich reihenweise zur Auswahl. Auch die Duftnoten, in denen die Geruchskiller angeboten werden, decken ein breites Spektrum ab. Von männlich-herb über neutral bis hin zu feminin-romantisch ist alles zu haben, was die menschliche Nase erfreut.

Bei den Düften der Deos kommt es allein auf den persönlichen Geschmack an. Bei der Frage aber, ob man besser einen Stick oder ein Spray benutzen sollte, zählen auch sachliche Argumente. Denn wenn auch alle Deo-Produkte ein ähnliches Anliegen haben, so gibt es doch in der Wirkweise und in der Handhabung einige Unterschiede.

Deodorant oder Antitranspirant gegen Körpergeruch?
Grundsätzlich muss der Verbraucher zwischen Deodorantien und Antitranspirant unterscheiden. Deos sind dazu da, Körpergerüche zu überdecken. Damit aber keine Missverständnisse entstehen: Das bedeutet absolut nicht, dass auf das Waschen verzichtet werden kann. Im Gegenteil. Geruchs- oder auch schweißhemmende Produkte machen nur Sinn, wenn sie auf die gereinigte und vor allem dann auch gut abgetrocknete Haut aufgebracht werden. Übrigens, das Verdecken von ungeliebten Gerüchen heißt in der Fachsprache Desodorierung (mit "s"), der Begriff Deodorant (ohne "s") ist eine Ableitung davon. Das Deo ist eine Mixtur aus Stoffen mit unterschiedlichen Aufgaben. Der eine nimmt die Gerüche auf und neutralisiert sie, der andere hemmt "miefige" Keime und ein weiterer (aber beileibe nicht der letzte) fügt das Parfüm hinzu. Diese Mischung nun ist in verschiedenen Konsistenzen erhältlich.
So gibt es den Roller, den Stift, den Kristall und das Spray. Alle vier erzielen die gleiche Wirkung, aber auf unterschiedliche Art und Weise. Beim Roller und beim Stift werden die Wirkstoffe auf die Achselhaut aufgetragen. Beim Kristall werden die geruchshemmenden Ingredienzen abgerieben und beim Spray fein vernebelt. Was das vermeintlich "beste" System ist, kann man tatsächlich objektiv nicht sagen. Alle vier Varianten funktionieren; der Rest wird von persönlichen Vorlieben bestimmt. Immer mal wieder taucht der Verdacht auf, dass das Spray gesundheitsschädlich sein könnte. Das ist aber bei sachgemäßer Anwendung nicht der Fall. Wobei "sachgemäß" mit gesundem Menschenverstand gleichzusetzen ist. Wer sich das Deo-Spray in den Mund statt unter die Achseln sprüht, dem wird das definitiv nicht gut tun. Aber Hand aufs Herz, sollte man es deshalb wirklich als "gesundheitsgefährdend" bezeichnen?

Während das Deodorant die Geruchsbildung hemmt, hemmt das Antitranspirant die Schweißbildung. Das sind zwei grundsätzlich unterschiedliche Herangehensweisen an ein und dasselbe Problem. Beim Antitranspirant werden die Schweißkanäle teilweise blockiert. Die logische Folge ist, dass der Mensch weniger schwitzt und entsprechend auch weniger "müffeln" kann. Die Schweißminderung sollte aber nie so stark sein, dass sie das Schwitzen völlig unterbindet. Diese Methode, Körpergeruch sozusagen schon im Keim zu ersticken, ist sehr effektiv und auch ungefährlich, wird aber dennoch von vielen Menschen als fragwürdig empfunden. Wer nicht in den natürlichen Mechanismus, die Körperwärme zu regulieren, eingreifen möchte, der hält sich deshalb an die klassischen Deos. Zusammen mit einem vernünftigen Hygieneverhalten reicht das aus - auch im Hochsommer.
Text: S. H.

Einige Deodorant Marken: Beliebte Düfte:
  • Dove
  • Rexona
  • Nivea
  • 8 x 4
  • Axe
  • Impulse
  • Fa
  • Frisch
  • Aloe Vera
  • Rose
  • Exotic
  • Magnolie
  • Zitrus

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