Wellness-Genuss im Stutenmilchbad

Frau nimmt ein Stutenmilchbad
Schon Cleopatra liebte das Stutenmilchbad - Symbolbild: © Alliance

Erfahren Sie in diesem Artikel was Stutenmilch ist und warum ein Milchbad so gut für die Haut ist.

Milchbad für geschmeidige Haut

Angesichts des stressigen Alltags, den ein jeder Mensch fast tagtäglich über sich ergehen lassen muss und der sich sowohl in kurz- als auch langfristiger Hinsicht negativ auf Körper und Seele auswirkt, sind regelmäßige Erholungspausen beispielsweise in Form eines kurzen Wellness-Urlaubs zwingend notwendig. Neben altbekannten Entspannungsmethoden wie einem Saunagang oder den unterschiedlichsten Massagen sind auch Wohlfühlbäder sehr beliebt. Wer diesbezüglich etwas Abwechslungsreiches fernab von Rosen- oder Thermalbädern ausprobieren möchte, sollte es unbedingt einmal mit einem Stutenmilchbad versuchen.

Stutenmilch - ein Wundermittel in vielerlei Hinsicht

Frau liegt im Milchbad
Ein Milchbad sorgt für geschmeidige Haut
Foto: © Dmytro Konstantynov

Die Stutenmilch setzt sich aus den Bestandteilen Wasser, Trockensubstanzen, Fett, Eiweiß, Milchzucker und Asche zusammen und beinhaltet darüber hinaus auch noch wichtige Vitamine, Mineralstoffe und ungesättigte Fettsäuren. Aufgrund ihres hohen Anteils an Albuminen wird sie auch oft als Albuminmilch bezeichnet. Im Hinblick auf die chemische Zusammensetzung und ihren Eigenschaften gleicht sie am meisten der Muttermilch, weshalb sie insbesondere Personen zu empfehlen ist, bei denen gewöhnliche Kuhmilch allergische Reaktionen hervorruft.

Das Stutenmilchbad ist frei von chemischen Zusätzen bzw. Kosmetika und wird auf angenehme 38°C erhitzt, sodass sich die Poren öffnen. Dadurch können die wertvollen Essenzen problemlos in die Haut eindringen, machen diese äußerst samtig und zart und verleihen ihr einen rosigen Teint. Außerdem regen die enthaltenen Proteine und Bausteine den Stoffwechsel der Haut an, regulieren diesen positiv und stimulieren die Zellerneuerung. Das Stutenmilchbad gibt der Haut darüber hinaus auch Feuchtigkeit zurück und sorgt dafür, dass dies auch längerfristig so bleibt, da die Haut Feuchtigkeit nun viel besser aufnehmen und speichern kann. Zudem nimmt die Haut an jugendlicher Ästhetik und Elastizität zu, die Epidermis (oberste Hautschicht) wird sanft geglättet und kleine Knitterfältchen werden merklich vermindert.

Dank der leicht antibiotischen Wirkung profitiert auch irritierte, gereizte oder zu Rötungen neigende Haut von der Stutenmilch. Heutzutage wird sie zudem häufig begleitend zur Behandlungen von verschiedenen Hautkrankheiten wie zum Beispiel Schuppenflechte oder Neurodermitis empfohlen und verschrieben. Das Stutenmilchbad kann ohne Sorge genossen werden, da ihm bis zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei Nebenwirkungen oder Risiken nachgewiesen werden konnten.

Königlicher Badegenuss á la Cleopatra

Zusammen mit dem bekannten Cleopatrabad zählt das mit Stutenmilch angereicherte zu den beliebtesten Bädern, die es überhaupt speziell für gestresste, trockene und sensible Haut gibt. Die ägyptische Königin Cleopatra (69 - 30 v. Chr.) schwor zu Lebzeiten auf die beeindruckende Wirkung der Stutenmilch, die sehr dazu beitrug, dass sie von den alten Ägyptern stets als Schönheitsideal angesehen wurde. Auch heute noch stellt das Stutenmilchbad ein sehr beliebtes Wellness- und Beautyangebot dar.
Text: M. S. / Stand: 19.09.2018

Viele rasieren sich während oder nach dem Baden. Hier einige Tipps für die Nassrasur.

Tipps zum Baden

Wellnesstipps