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Rissige Hände im Winter - Was hilft?

Ursachen für rissige Hände
Eiskalte Winterluft, häufiges Waschen der Hände und obendrein noch trockene Heizungsluft - wenn all diese Aspekte zusammentreffen, ist es kein Wunder, wenn die Hände rissig werden.
Frau mit Handschuhen im Winter
Rissige Hände sollte man im Winter mit Handschuhen schützen
Foto: © Maygutyak
Der Grund ist eigentlich ganz logisch und leuchtet fast von selbst ein: All diese Dinge entziehen unserer Haut die notwendige Feuchtigkeit. Insbesondere Wasser und Seife tun unserer Haut meistens gar nicht gut - Ganz im Gegenteil sogar: Die äußere Schutzhülle wird beschädigt und der Säureschutzmantel wird langsam aber sicher abgetragen. Sollten die Hände einer zu großen Kälte ausgesetzt sein, werden die Talgdrüsen weniger Fette bilden. Das führt dann zu spröden und rissigen Händen. Das Gesamtbild erscheint schuppig, faltig und juckt obendrein. Die Haut auf dem Hautrücken ist viel dünner und besitzt außerdem weniger Talgdrüsen, weshalb dieser Bereich besonders sensibel ist und eine ganz spezielle Pflege benötigt.

Hände müssen also vor den schädlichen Einflüssen der Umwelt geschützt werden. Nur wer seine Hände aufmerksam pflegt, wird ein schönes Hautbild erzielen. Das Ziel besteht immer darin, die Haut mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen und die äußere Hautbarrieren zu stärken. Mit den folgenden Tipps können Sie Ihren trockenen Händen auch im Winter "Adieu" sagen. Tipps für die Hautpflege im Winter

Tipps für die Pflege rissiger Hände



Tipp 1: Hände richtig waschen
Sollten Sie sich besonders häufig die Hände waschen, beugen Sie Infektionen vor. Das Wasser weicht allerdings die Haut auf, insbesondere wenn zu heißes Wasser genutzt wird.
Sollte obendrein noch bei jedem Händewaschen Seife benutzt werden, wird der natürliche Säuremantel der Haut angegriffen. Aus diesem Grund muss lauwarmes Wasser in Verbindung mit einer pH-neutralen Lotion verwendet werden. Im Anschluss sollten besonders trockene Hände auch noch mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme eingerieben werden. Dann wird man den natürlichen Säuremantel nicht angreifen und kann sich trotzdem vor Infektionen schützen.

Tipp 2: Die passenden Produkte finden
Im Winter wird eine fettreiche Creme benötigt, da die Kälte die Hände austrocknet. Je trockener die Haut ist, umso mehr Fett sollte die Creme enthalten. Besonders gut eignen sich Produkte, in denen Oliven- oder Nachtkerzenöl enthalten ist. Hautpflegeprodukte, in denen Urea vorkommt, spenden Feuchtigkeit und binden das Wasser in der Haut. Dexpanthenol ist ein weiterer wichtiger Inhaltsstoff, da dieser dafür sorgt, dass Risse in der Haut beruhigt werden und schneller verschwinden. Besonders hochwertige Produkte findet man in der Apotheke. Hier kann man sich auch nochmals beraten lassen. Sollte eine herkömmliche rückfettende Creme nicht ausreichen, können die Hände auch mal mit einem Ölbad verwöhnt werden. Dieses kann selbst zubereitet werden. Besonders gut eignen sich Mandel-, Jojoba- und Olivenöl. Alternativ können die Hände mit einer besonders fettigen Creme oder Salbe eingerieben werden. Danach sollte ein Baumwollhandschuh überzogen werden, sodass die Creme über Nacht einziehen kann. Das wird die Hände besonders geschmeidig und zart machen.

Tipp 3: Handschuhe anziehen
Im Winter sollte man nie ohne Handschuhe das Haus verlassen. Nur so können die Hände optimal vor dem Austrocknen geschützt werden.

Tipp 4: Genügend trinken
Auch im Winter ist die Flüssigkeitszunahme besonders wichtig für uns Menschen, auch wenn man nicht so viel Durst hat. Bestenfalls stellt man sich morgens ein paar Flaschen Wasser bereit, die man dann bis zum Abend austrinkt. Dann behält man die Übersicht über die eigenen Trinkgewohnheiten. Wer nicht gerne Wasser trinkt, kann auch zu ungesüßtem Tee oder Schorlen greifen. Nur dann erhält die Haut auch von innen heraus ausreichend Wasser.

Juckende und besonders schuppige Hände können aber auch auf Hautkrankheiten hinweisen. Neurodermitis und Schuppenflechte äußern sich beispielsweise immer in einer solchen Art. Sollten die Beschwerden also nicht verschwinden, sollte unbedingt ein Dermatologe aufgesucht werden.

[Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]

Weitere Wellnesstipps für den Winter

Pflegeprodukte bekommen Sie bei: Pflegeprodukte für rissige Hände gibts von:
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