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Richtige Hautpflege im Winter

Im Winter ist unsere Haut, vor allem die Gesichtshaut, starken Temperaturschwankungen ausgesetzt. Draußen ist es nass und kalt, und zu Hause sowie am Arbeitsplatz sitzen wir in
Frau steht im Winter im Schnee
Schnee und Kälte setzen der Haut im Winter sehr zu
Foto: © elina_lava
geheizten Räumen mit einer meist viel zu trockenen Luft. Kein Wunder, dass unsere Haut zu dieser Jahreszeit eine andere Pflege benötigt als im Sommer.
Gesichtspflege im Winter

Warum braucht die Haut im Winter eine andere Pflege als im Sommer?
Weil die Talgdrüsen bei niedrigen Temperaturen ihre Produktion drosseln. Dadurch ist die Haut natürlich nach einer gewissen Zeit ausgetrocknet. Je kälter es draußen ist, um so schneller und intensiver tritt dieser Prozess ein. Außerdem verengen sich bei Minustemperaturen die Gefäße und die Durchblutung verschlechtert sich. Die Folge davon ist, dass sich die Haut langsamer erneuert. Es bilden sich Schuppen, die Haut wird immer blasser und manchmal können sich sogar Pickel bilden.

Tipps für die Hautpflege im Winter


Auch wenn es immer noch viele Menschen verwundert; Sonnenschutz für das Gesicht ist im Winter genauso wichtig wie im Sommer. Erst recht, wenn Sie in den Bergen unterwegs sind.
Schnee verstärkt sogar durch seine Reflexion die Wirkung der Sonne je nach Höhenlage um ein Vielfaches. Deshalb sollte ein spezieller Sonnenschutz, eine Feuchtigkeitscreme oder ein Make-Up mit mindestens Lichtschutzfaktor 15 auf das Gesicht aufgetragen werden. Dabei dürfen die Lippen nicht vergessen werden. In großen Höhen und beim Wintersport sollte das Gesicht sogar mit so genannten Sun Blockern geschützt werden.
(Die richtige Sonnencreme finden)
Auch die Haut unseres Körpers verlangt in den kalten Wintermonaten nach einer anderen Pflege, obwohl sie im Gegensatz zum Gesicht durch warme Kleidung geschützter ist vor den äußeren Einflüssen. Doch allein die trockene Heizungsluft in allen Räumen sowie die fehlende UV-Strahlung auf den Körper führen dazu, dass die Haut andere Ansprüche stellt. Deswegen das Gesicht nur lauwarm waschen und auch nur warm (nicht heiß) duschen und am besten eine rückfettende Wasch- oder Duschlotion im ph-neutralen Bereich verwenden. Dies gilt auch für die Gesichtscreme und Körperlotion nach dem Bad. Diese Produkte sind deshalb empfehlenswert, weil sie Fettsäuren enthalten, die den körpereigenen Bestandteilen der natürlichen Hautlipide entsprechen. Außerdem sollten die Hautpflegeprodukte für den Winter keinen Alkohol enthalten. Als sehr gut erwiesen haben sich Hautpflegeprodukte mit Avokado- oder Mandelöl. Pflegeprodukte mit den Bezeichnungen: Besonders fettreich, lipidhaltig oder ölhaltig sind die richtige Wahl für die Hautpflege im Winter. Eine Creme mit besonders hohem Feuchtigkeitsgehalt ist weniger geeignet. Sie können, im Gesicht aufgetragen, sogar zu Erfrierungen führen.

Warum eine spezielle Lippen- und Handpflege?


Sie werden nicht nur bei Eis und Schnee schnell spröde, sondern auch schon bei den ersten Minusgraden. Der Grund dafür sind fehlende Talg- und Schweißdrüsen. Deswegen sind spezielle Lippenpflegestifte mit UV-Schutz und rückfettender Wirkung unerlässlich.
Unsere Hände sind entweder der Kälte ausgesetzt, ständig in Aktion oder in dicken Handschuhen versteckt. Da auch sie nur wenige Talgdrüsen besitzen, können sie schnell austrocknen. Deshalb vertragen sie eine Extrapflege mit rückfettenden Cremes sehr gut. Bewährt hat sich eine Handpackung über Nacht. Dafür einfach dünne Baumwollhandschuhe über die eingecremten Hände ziehen. So kann die Creme wunderbar über Nacht einwirken.
Tipps für Rissige Hände im Winter

Die Hautpflege von innen auch im Winter nicht vergessen


Zugegeben, im Winter verspüren die meisten Menschen weniger Durst als in der heißen Jahreszeit. Trotzdem sollte die Flüssigkeitszufuhr nicht unter zwei Liter pro Tag betragen. Dafür eignen sich nach wie vor am besten stilles Wasser, Saftschorlen sowie Früchte- oder Kräutertees.
Frisches Obst und Gemüse sind wichtig, um die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen zu gewährleisten. Sie sind auch im Winter der Garant für einen funktionierenden Stoffwechsel. (Warum Vitamine im Winter wichtig sind)
Auch auf ausreichend Eiweiß (vor allem pflanzlicher Art) muss geachtet werden. Pflanzliche Fette in Form von Olivenöl oder im Wechsel auch mit anderen Ölen wie zum Beispiel Nussöl oder Arganöl sind wichtig, um das körpereigene Gleichgewicht in Balance zu halten.
Mehr zum Thema Hautpflege von innen

[Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]

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