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Die richtige Pflege bei Problemhaut

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie ist die natürliche Barriere, die uns vor vielerlei Einflüssen von außen schützt. Doch wer schützt die Haut? Umwelteinflüsse, Viren und Bakterien, hormonelle Veränderungen, Medikamente und vieles mehr strapazieren die
Pflege von Problemhaut
Bei Problemhaut sollte man auch mal zur Kosmetikerin gehen
Foto: © Alban Egger
menschliche Haut stark. Das Resultat: Problemhaut. Akne, Pickel und Mitesser, sehr trockene Haut oder fettige Haut und sogar Neurodermitis sind nur wenige Beispiele für die folgenschweren Auswirkungen. Problemhaut trifft dabei alle Altersklassen, nicht nur Jugendliche. Worin genau liegen die Ursachen und was kann man dagegen unternehmen?

Was tun bei Problemhaut?



Ursachen für Problemhaut


Unsere Haut ist zwar strapazierfähig und äußerst robust, doch auch sie besitzt ihre Grenzen. Problemhaut findet ihre Ursache in vielen Wurzeln, die einzeln und in Kombination für die Unreinheiten verantwortlich sind. Zum einen können erbliche Faktoren für Problemhaut verantwortlich sein, zum anderen auch hormonelle Schwankungen. Einflüsse wie UV-Strahlung, Hitze und Kälte, zu viel Pflege aber auch eine Verhornungsstörung spiegeln sich bei Problemhaut im Hautbild wieder. Für die Betroffenen ist dies zum aus der Haut fahren, denn von den gesundheitlichen Problemen abgesehen, bedeutet Problemhaut auch immer eine psychische Belastung. Ein Teufelskreis kann entstehen, denn psychischer Stress wirkt sich unter Umständen ebenso auf das Hautbild aus. Eine weitere Ursache liegt in Bakterien, die sich von Talg ernähren und für Entzündungen
der Haut sorgen. Bekannt ist zudem, dass auch einige Medikamente, wie gestagenbetonte Anti-Baby-Pillen, Cortisonpräparate oder manche Antibiotika, als Nebenwirkung Hautveränderungen hervorrufen können. Bisweilen liegen die Gründe für Problemhaut sogar in ganz profanen Ursachen, wie etwa falscher Ernährung oder häufigem Stress.

Folgen der Problemhaut


Durch trockene Haut kann Juckreiz verursacht werden, die Haut wird rissig und entzündet sich unter Umständen. Abgesehen von den psychischen Folgen, die eine ernsthafte Belastung der Betroffenen darstellen, kommt es in schwierigen Fällen zu Narbenbildung. Die Haut reagiert auf harmlose Substanzen bereits sehr sensibel und ist bei weitem nicht so belastbar wie gesunde und glatte Haut. Neben rein optischen Problemen, kann Problemhaut auch zu häufigen Irritationen und Rötungen führen und schnell auf einfachste Umwelteinflüsse sensibel reagieren. Sogar Pigmentstörungen der Haut zählen zu den Folgen von Problemhaut. Schwerwiegend sind regelrechte Erkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis (Weißfleckenkrankheit).

Symptome bei Problemhaut


Am bekanntesten ist sicherlich die Akne Vulgaris, also die typischen Pickel und Mitesser während der Pubertät. Durch eine Überproduktion an Talg verstopfen die Poren und bakterielle Entzündungen sind die Folge. Doch auch während der Wechseljahre oder schlicht weg kurz vor der Regel sind Pickel und Mitesser (Komedone) ein klassisches Problem. Problemhaut zeigt sein wahres Gesicht jedoch ebenfalls in glanzloser und rauer Haut, sie kann schuppig und rissig sein oder sehr glänzend und fettig wirken. Zu letzterem Symptom kommen als Ursache große weit geöffnete Poren in Frage. Typisch sind ebenso Rötungen und Irritationen, wie auch Ekzeme.

Pflege für Problemhaut


Werden die Hautprobleme zunehmend zur Belastung, ist es Zeit zu handeln. Der Weg zur Kosmetikerin sollte daher kein Tabu sein. Nach einer umfangreichen Hautanalyse kann sie mit ihrem fundierten Wissen um die Haut beratend über eine Behandlung mit Pflegeprodukten zur Seite stehen oder auch den Besuch beim Hautarzt empfehlen. Bei schwerwiegenden Hauterkrankungen kommt man um die medizinische Betreuung nicht herum, gegebenenfalls muss auch auf Medikamente zurückgegriffen werden.

Allgemeine Verhaltensweisen helfen zusätzlich, die Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen. So sollte man sich jeden Tag unbedingt abschminken, nur passende Pflegeprodukte zum eigenen Hauttyp verwenden und die Haut nicht durch zu viele Pflegeprodukte überstrapazieren. Alkoholhaltige Pflege trocknet die Haut aus und gehört daher nicht ins Badezimmer. Gründliches Waschen mit einem Gesichtswasser auf pflanzlicher Basis und eine anschließende leichte Pflege reichen vollkommen aus. Gut aufeinander abgestimmte Bedingungen, wie zum Beispiel Pflege, Ernährung und Minderung von Stress, können das Hautbild bei Problemhaut mitunter stark verbessern.
Text: C. D.

[Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]

Die problematischen Stellen kann man mit spezieller Schminke überdecken. Hier ein paar Tipps zum Camouflage Make up auftragen.

Einige Produkte für Problemhaut Wo bekommt man die Pflegeprodukte?
  • Waschemulsion z.B. von SebaMed
  • Body Lotion z.B. von Eubos
  • Gesichtscreme z.B. von Roche
  • Rasierschaum z.B. von Roche
  • Peeling z.B. von Biomaris
  • Duschgel z.B. von SebaMed
  • Rossmann
  • dm
  • Douglas
  • Yves Rocher
  • Apotheken

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