Augenringe - Was tun?

Frau pflegt die Augenringe
Was tun bei Augenringen? - Symbolbild: © s_l

In diesem Artikel erfahren Sie was man gegen Augenringe und Tränensäcke tun kann. Manchmal helfen schon einfach Hausmittel!

Kampf den Augenringen und Tränensäcken

Unsere allgemeine Verfassung spiegelt sich in unseren Augen wider. Eine zu kurze Nacht oder feuchtfröhliche Feier kann hier schnell Spuren hinterlassen. Gerade die Haut um die Augen ist besonders dünn und empfindlich, in dieser Gesichtspartie machen sich deshalb auch die ersten Fältchen bemerkbar. Daher ist es sehr wichtig, gerade hier den Spuren der Zeit entgegenzuwirken. Ein sehr unangenehmes und störendes Hautproblem sind Augenringe und Tränensäcke. Genauso vielfältig wie die Ursachen dieser sehr häufig auftretenden "Problemzonen" sind gottlob auch die Therapiemöglichkeiten. Dazu gehört unter anderem das richtige Abschminken am Abend.

Ursachen von Augenringen und Tränensäcken?

Augenringe sind dunkle, manchmal eingefallene, braune, graue oder bläuliche Verfärbungen rund um die Augen. Mehrere Faktoren beeinflussen diese Verfärbung. Normales Tageslicht oder künstliches Licht trifft auf die Augenhaut, ein Teil wird reflektiert, ein Teil dringt in die Haut ein. In der Oberhaut (Epidermis) trifft das Licht auf sogenannte melaninhaltige Pigmentgranula - kleinste Farbstoffansammlungen in und zwischen den Hautzellen. Diese schimmern je nach Zusammensetzung, braun, grau oder blau, die Anzahl und der Füllungsgrad der feinsten Äderchen in der Haut bestimmt zusätzlich die Farbe mit.

Augenringe treten am häufigsten an den Unterlidern auf. Seltener aber doch kommt es vor, dass sie gleichzeitig mit Tränensäcken und Augenschwellungen einhergehen. Grundsätzlich werden mehrere Formen von Augenringen unterschieden: Einerseits als Folge der Hautalterung, durch die Abnahme von Fettgewebe in den Augenlidern, durch innere Störungen wie z.B. Vitamin-, Melanin-, oder Hämosiderinmangel oder aber auch durch erbliche Veranlagung. Auch eine falsche Lebensweise mit zuwenig Schlaf, zuviel Alkohol, Kummer, Leid und falsche Ernährung kann dieses Problem nähren.

Bei Tränensäcken handelt es sich um mehr oder weniger ausgeprägte Schwellungen der Unterlider, welche meist auf Veränderungen des Fettgewebes in den Unterlidern basieren. Sie können aber auch durch Hauterschlaffung, Hautkrankheiten, innere Krankheiten oder Lymphödeme entstehen. Oft gehen Tränensäcke mit der Erschlaffung bzw. Verdickung der Oberlider einher.

Hausmittel gegen Augenringe:

  • Teebeutel
  • Kühlgel bzw. Gelbrillen
  • Gurkenscheiben
  • Ausreichend Schlaf

Mittel gegen Augenringe und Tränensäcke

Was können Sie selbst zur Linderung beitragen? Die Basis jeder Therapie kann bereits zuhause gelegt werden. Je nach Ursache sollten zuerst die Auslöser des Problems vorgeknöpft werden: Achten Sie auf eine gesunde Lebensweise, ausreichend Schlaf, meiden Sie Allergie auslösende Stoffe und achten Sie besonders auf die Zufuhr von genügend Flüssigkeit.

Grundsätzlich empfiehlt es sich immer, dem Problem mit Hilfe eines Facharztes auf den Grund zu gehen. Bei der Behandlung von Augenringen und Tränensäcken wird ein Arzt als erstes feststellen, ob es sich um anlagebedingte oder erworbene Augenveränderungen handelt. Nicht selten sind sogenannte Kontaktallergien gegen Augenmedikamente, Kontaktlinsenflüssigkeit, Kosmetika, Lidschatten, Kajal, Shampoos etc. Auslöser von Augenlidproblemen. Ist dies der Fall, müssen natürlich zuerst diese Auslöser beseitigt bzw. die Allergie behandelt werden.

Augenringe und Tränensäcke lassen sich übrigens sehr gut durch sogenannte "Concealer" kaschieren. Diese spezielle Schminktechnik ist bei einer guten Kosmetikerin erlernbar. Durch das Auftragen einer hellen Farbe werden vertiefte Augenringe optisch aufgefüllt bzw. aufgebläht. Dunkle Farben verdecken Schwellungen bzw. "versenken" diese optisch.
Text: S. T. / Stand: 12.07.2018

[Bei Fragen wenden Sie sich bitte an einen Arzt Ihres Vertrauens! Wir geben hier nur allgemeine Hinweise!]

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